Hier finden sich alle presserelevanten Mitteilungen und Veröffentlichungen, die wir herausgeben.
Pressemitteilungen
DBSH Stellungnahme: Sozialstaat braucht Stärke - nicht Sanktion
Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e. V. (DBSH) zeigt sich tief besorgt über die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung. Nach bisherigen Äußerungen der Bundesregierung sollen Leistungen überprüft, Sanktionen verschärft und Einsparungen im Milliardenbereich erzielt werden.
Der DBSH erkennt zwar Reformbedarf – sieht jedoch die aktuellen Ansätze als Fehlentwicklung, die die Würde, Teilhabe und Selbstbestimmung der Menschen gefährdet. Ein starker Sozialstaat ist keine Last, sondern...
Keine Kürzungen bei Frauen*- und Mädchen*arbeit in München!
Die Landeshauptstadt München steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung werden derzeit Einsparmaßnahmen als gesamtstädtische Konsolidierungsstrategie, also in nahezu allen Fachbereichen geprüft und umgesetzt – auch in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Gleichstellungsförderung.
Betroffen sind dabei Projekte und Einrichtungen, die seit Jahrzehnten zentrale Arbeit für Mädchen*, junge Frauen* und Frauen* leisten (Landeshauptstadt München,...
Pressemitteilung: Über 50 Organisationen warnen - Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Gefahr!
Mehr Armut, schlechtere Gesundheit: Unsere sozialen Sicherungssysteme zurückzubauen und Menschen ungleich zu behandeln, gefährdet nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch die Gesundheit! 52 Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen - darunter Ärzte der Welt, AWO, Diakonie, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) und die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V....
Menschenwürde ist kein Stadtbildproblem
Wir beziehen klar Stellung gegen rassistische und sexistische Narrative – und erinnern politische Verantwortungsträger*innen daran, dass Menschenwürde und Gleichwertigkeit keine Verhandlungssache sind.
DBSH Stellungnahme: Schweigepflicht ist kein Verbrechen
Vertreter*innen des DBSH waren während der Berufungsverhandlung gegen drei Sozialarbeitende im Landgerichts Karlsruhe anwesend und beobachteten mit wachsender Sorge, wie erneut deutlich wurde, dass das fehlende gesetzlich verankerte Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeitende eine massive berufsethische und rechtliche Schieflage erzeugt.
Positionspapier zur Situation im Gaza-Streifen und Westjordanland und zur Verantwortung für den Frieden
Der DBSH bezieht klar Stellung gegen jede Form von Kriegsverbrechen – unabhängig von Täter*innen oder Opfer. Wir stehen ein für das Leben und die Würde aller Menschen.
DBSH-NRW: Geplantes Aus von kombabb ist ein Schlag gegen Inklusion und Bildungszugang
Mit großer Sorge und deutlicher Kritik nimmt der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit – Landes-verband NRW (DBSH NRW) zur Kenntnis, dass die Arbeit des kombabb-Kompetenzzentrums NRW nach aktuellem Stand ab dem 01.07.2025 nicht weiter vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW) gefördert werden soll. Grund dafür seien geplante Haushaltskürzungen.
Stellungnahme des DBSH Landesverband NRW zur wissenschaftlichen Eigenständigkeit der Disability Studies
Der Landesverband NRW des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit (DBSH) unterstützt nachdrücklich die Erklärung des deutschsprachigen Netzwerks für Disability Studies zur Sicherung und Stärkung der wissenschaftlichen Eigenständigkeit der Disability Studies.
Distanzierung von den Aussagen des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt
Als Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) distanzieren wir uns entschieden von den Aussagen Rainer Wendts, wie sie unter anderem in dem Gastbeitrag "Der Staat hat kein Recht auf Schwäche – er hat die Pflicht zur Stärke" auf Tichys Einblick vom 11. Juli 2025 zum Ausdruck kommen. Die von Rainer Wendt wiederholt vertretenen Positionen widersprechen ganz fundamental den Werten, Prinzipien und der Praxis Sozialer Arbeit in unserer demokratischen Gesellschaft.
Anerkennungsgesetz: Unsere Position zur geplanten Novellierung des hessischen SozBaG
Hessen hatte bereits im Rahmen der Novellierung eine Rückmeldung eingeholt. Nun lag seit 14.05.2025 der Änderungsentwurf vor und wir sind aufgerufen, hier Stellung zu beziehen.
Gemeinsame Stellungnahme BAG Prax, DBSH, DGSA & FBTS zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Sozialberufeanerkennungsgesetzes in Hessen
Hessen plant die Novellierung des Sozialberufeanerkennungsgesetzes und hat uns im Rahmen der Verbändeanhörung gebeten, Stellung zu beziehen.
Volle Solidarität mit den Betroffenen des Budapest-Komplexes!
Als Junger DBSH solidarisieren wir uns mit allen Betroffenen des Budapest-Komplex, die seit über 2 Jahren massive Repressionen erleben.
Stellungnahme des Jungen DBSH-NRW zum Fall Mouhamed Dramé
Der Tod des 16-jährigen Mouhamed Lamin Dramé am 8. August 2022 in Dortmund, der durch polizeiliche Gewaltanwendung ums Leben kam, wirft ernsthafte Fragen hinsichtlich strukturellem Rassismus und der Rolle der Sozialen Arbeit in solchen Kontexten auf. Als Berufsverband für Soziale Arbeit in Nordrhein-Westfalen sehen wir es als unsere Pflicht an, auf die tiefgreifenden gesellschaftlichen Probleme hinzuweisen, die durch diesen Vorfall sichtbar werden.
Hier geht es zur vollständigen Stellungnahme.
Unsere Analyse der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2025 ist online
Wahlprüfsteine konnten wir dieses Mal leider nicht einreichen - stattdessen haben wir eine umfängliche Analyse der Wahlprogramme der großen, demokratischen Parteien. Schaut rein, was die Parteien zu sozialarbeitsrelevanten Themen sagen.
Stellungnahme des Jungen DBSH-NRW zum NRW-Überwachungspaket
Die schwarz-grüne Landesregierung plant verschärfte Sicherheitsmaßnahmen nach den Messerattacken im Sommer in Solingen. Dies beinhaltet den möglichen Zugriff des Verfassungsschutzes auf private Videoüberwachungen und auf die Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein weiterer Punkt im geplanten Überwachungspaket ist das Einsetzen von Künstlicher Intelligenz zur biometrischen Gesichtserkennung im Internet.
Wir fragen uns schon länger, wohin das alles noch führen soll. Welche...
Stellungnahme des Jungen DBSH-NRW zum NRW-Überwachungspaket
Ein Staat der seinen Bürger*innen keinen Meter mehr über den Weg traut und ihnen auf Schritt und Tritt nachspioniert verspielt in unseren Augen das Vertrauensverhältnis zwischen Staat und Bürger*innen.
DBSH Berlin hat sich dem Bündnis #unkürzbar angeschlossen
Mehrere Aktionen und Umfragen sind ab dem 09.12.2024 geplant bzw. laufen bereits.
AFD Verbotsverfahren, jetzt!
Der Junge DBSH unterstützt die Kampagne AFD Verbot jetzt!
Der Junge DBSH-NRW bezieht Stellung zu den geplanten Kürzungen im Sozialen Sektor
Die schwarz-grüne NRW-Landesregierung plant für ihren Haushalt 2025 radikale Kürzungen im sozialen Bereich. Wenn man sich die angesetzten Pläne genauer anschaut, entdeckt man insbesondere eine radikale Kürzung im Bereich der Flüchtlingsberatung. Die Ausgaben sollen von 22 Millionen Euro auf 12,9 Millionen Euro Jahresbudget gekürzt werden. Die freiwerdenden Gelder sollen genutzt werden, um die bürokratisch-aufwendige und diskriminierende Bezahlkarte für Geflüchtete einzuführen.
Das bedeutet ein...
Geplante Kürzungen im Sozialbereich in NRW!
Die schwarz-grüne NRW-Landesregierung plant für ihren Haushalt 2025 radikale Kürzungen im sozialen Bereich. enn man sich die angesetzten Pläne genauer anschaut, entdeckt man insbesondere eine radikale Kürzung im Bereich der Flüchtlingsberatung. Die Ausgaben sollen von 22 Millionen Euro auf 12,9 Millionen Euro Jahresbudget gekürzt werden.
Prinzipien für die DBSH-Senior*innenvertretung beschlossen
Die 4. Bundessenior*innenversammlung hat Prinzipien für die Arbeit des Senior*innen-DBSH (=Vertretung aller Senior*innen im DBSH) beschlossen. Der, im Vorfeld bei verschiedenen Treffen mit interessierten DBSH-Senior*innen diskutierte und korrigierte Entwurf des Papiers wurde einstimmig verabschiedet. Die DBSH-Senior*innen bekennen sich eindeutig zur liberalen Demokratie und gegen jeglichen Extremismus. Anspruch der Senior*innen im DBSH ist die Stärkung der Soziale Arbeit in dem Arbeitsfeld alte...
Wir sind Erstunterzeichner! Petition: Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit verteidigen!
Wir alle wollen in einer Gesellschaft leben, die uns schützt, unterstützt und in der wir respektiert werden. Deswegen sind die Säulen unserer Gesellschaft Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.
Weg mit §218! Safe Abortion Day!
Legal, einfach, fair – für eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland!
Positionspapier: Der Mehrwert von Sozialer Arbeit mit Sport und Bewegung für die Gesellschaft
Erstmals werden Handlungserfordernisse und Bedarfe verschiedener Akteur*innen strukturell erfasst und aufgearbeitet. Das Papier zielt darauf ab, Aufmerksamkeit und Sensibilisierung für den Bereich „Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung“ zu schaffen, da dieser großes Potenzial birgt, auf die sozialen und individuellen Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren.
Fast am Ziel: Magdeburg vergütet voraussichtlich ab Oktober 2025 Pflichtpraktika
Die Ortsgruppe Magdeburg des Netzwerks Prekäres Praktikum - engagiert im Jungen DBSH - setzt sich seit Jahren für eine angemessene Vergütung und Anerkennung von Praktika im Studium der Sozialen Arbeit ein. Letzte Woche hat der Magdeburger Stadtrat den interfraktionellen Antrag angenommen, Pflichtpraktika in freier sowie kommunaler Trägerschaft voraussichtlich ab Oktober 2025 zu entlohnen.
DBSH Bayern beteiligt sich an Bündnis gegen rechte christliche Fundamentalist*innen #NoUNUM24
Der Funktionsbereich Werteorientierte Soziale Arbeit beschäftigt sich schon länger mit dem Thema problematische "evangelikale Träger" in der Sozialen Arbeit, seit neuestem auch in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Offener Brief an Bundeskanzler, Vizekanzler und Finanzminister zum Haushalt 2025
Am 17. Juni haben sich anlässlich der laufenden Haushaltsberatungen die #initiativeKJP sowie weitere KJP-finanzierte Träger und Träger von Freiwilligendiensten in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner gewandt. Darin weisen sie darauf hin, wie wichtig es ist, in die Zukünfte junger Menschen zu investieren.
11 Forderungen zur Aufwertung Sozialer Arbeit
Schon lange ist bekannt, dass Sozialarbeiter*innen mit schwerwiegenden sturkturellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben: Unangemessene Arbeitsbedgingungen, schlechte Bezahlung und schwierige Ausbildungsbedingungen gefährden die Qualität der fahclichen Arbeit und unsere Gesundheit.
Für eine gerechte Zukunft: Junger DBSH gegen die Ausgrenzung – Keine Bezahlkarten für Asylsuchende!
Als junger Berufsverband für Soziale Arbeit stellen wir uns strikt und konsequent gegen die Einführung von Bezahlkarten für Asylbewerber*innen und andere Personengruppen. Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession betrachtet dieses Vorgehen als gravierende Menschenrechtsverletzung, das Diskriminierung, Ausschluss, Entmündigung und Rassismus fördert.
Positionspapier zum Genderverbot
Wir, die queere Hochschulgruppe Queerspace, der Junge DBSH Landshut, (In)visible borders und die Fachschaft Soziale Arbeit möchten uns klar gegen ein Genderverbot im Hochschulkontext aussprechen. Ein Verbot widerspricht sowohl der wissenschaftlichen Freiheit als auch dem Verständnis der Hochschule Landshut als Schutzraum.
Israel / Palästina: IFSW fordert sofortigen Waffenstillstand und die Ursachen des Konflikts angehen
Wir unterstützen die Position der international federation of social workers (ifsw) zum Konflikt in Israel - Palästina.
Stellungnahme: Zeit zum Handeln!
Der Junge DBSH hat eine neue Positionierung erarbeitet. In der aktuellen Situation von globalen Krisen und dem Erstarken rechter Parteien auch in Deutschland ist es unabdingbar zu handeln, um die demokratische Gesellschaft zu erhalten. In Zeiten einer wachsenden sozialen Spaltung ist es von entscheidender Bedeutung, dass Politiker*innen endlich die prekären Bedingungen die von Sozialarbeitenden und die ihrer Zielgruppen hören, anerkennen und handeln.
Stellungnahme: „Kann Soziale Arbeit jede*r?“ – De-Konstruktion des Fachkräftemangels
In Anbetracht der drohenden Gefahr der De-Professionalisierung und des Qualitäts- und Anerkennungsverlustes der Sozialen Arbeit ist dringende Eile für alle Professionsangehörigen geboten, sich deutschlandweit aktiv in ihren Verbänden, Gewerkschaften, Personal- und Betriebsratsgremien, Mitarbeitervertretungen sowie Fachgremien, auf professioneller und disziplinärer Ebene für die Stärkung der Sozialen Arbeit und ihrer Arbeitsbedingungen sowie den Qualitätserhalt für die Zielgruppen einzusetzen.