Einkommensrunde 2025/26 TV-L

Die Forderungen

Entgelt:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von 12 Monaten
  • Erhöhung der Zeitzuschläge gemäß § 8 Abs. 1 TV-L um jeweils 20 Prozentpunkte und Errechnung auf der Basis der individuellen Stufe, mindestens jedoch der Stufe 3
  • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten um 200 Euro monatlich bei einer Laufzeit von 12 Monaten

Auszubildende und Studierende:

  • Übernahme der Auszubildenden und dual Studierenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung unbefristet und in Vollzeit im erlernten Beruf
  • Tarifierung der Arbeitsbedingungen der studentischen Beschäftigten, insbesondere: einheitliches Mindeststundenentgelt von 17 Euro im ersten Beschäftigungsjahr, 18 Euro im zweiten Beschäftigungsjahr und 19 Euro ab dem dritten Beschäftigungsjahr (Beginn ab dem ersten Arbeitsvertrag); Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten für jeden einzelnen Vertrag; Mindeststundenumfang von 40 Stunden pro Monat (Unterschreitung nur auf Antrag der Beschäftigten)

Die Erwartungen

Beschäftigte:

  • Angleichung der Arbeitsbedingungen im Tarifgebiet Ost an das Tarifgebiet West, insbesondere: Regelung zur ordentlichen Unkündbarkeit, Angleichung der Arbeitszeit an Unikliniken
  • Erhöhung der Attraktivität der Arbeitsbedingungen im Länderbereich, insbesondere durch stufengleiche Höhergruppierung und Erhöhung der Wechselschicht- und Schichtzulagen nach dem Vorbild des TVöD
  • Mitgliedervorteilsregelung: ein zusätzlicher freier Tag für Gewerkschaftsmitglieder
  • Einführung eines Sonderkündigungsrechts der Sonderregelungen für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst (§ 52 TV-L)
  • Einstieg in Verhandlungen zur Reform der Entgeltordnung Länder
  • Umsetzung der Verhandlungszusage zum TV EntgO-L aus 2019, insbesondere zur vollständigen Einführung der Paralleltabelle für tarifbeschäftigte Lehrkräfte

Auszubildende, Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten:

  • Übernahme in Stufe 2 der jeweiligen Entgeltgruppe nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung
  • Mobilitätszuschuss als Wahlmodell: Übernahme des Deutschlandtickets oder Tankkostenzuschuss in Höhe von 50 Euro
  • Tarifierung der praxisintegriert dual Studierenden 

Beamtinnen und Beamte, Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger:

  • zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsemfänger der Länder und Kommunen

Weitere Infos dazu finden sich in den Sonderformaten zur Einkommensrunde TV-L des dbb:

Auch der DBSH ist wieder vorne mit dabei, um die Interessen gerade in diesen besonderen Zeiten zu vertreten!

Warnstreikfreigabe: für die Zeit vom 17. Januar bis 11. Februar 2026

Warnstreikaktionen

22. Januar | Hamburg | DBSH Aufruf 

03. Februar | Erfurt | DBSH Aufruf

05. Februar | Stuttgart | DBSH Aufruf

10. Februar | Hamburg | DBSH Aufruf

Eure Stadt/euer Bundesland ist nicht dabei? Weitere Aktionen, auch von dbb Schwestergewerkschaften, findet ihr hier.

Wichtige Hinweise für die Teilnahme an Streikmaßnahmen:

Du möchtest Dich am Streik beteiligen? Dann melde Dich bitte frühzeitig bei uns. Nur so können wir Dich mit den Kolleg*innen vor Ort vernetzen. Informiere Dich im FAQ zu Streikfragen.

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Kontakt zur zentralen Streikleitung im DBSH

Zentrale Streikleitung auf Bundesebene

Nicole Kuhnert
Nicole Kuhnert

News zur aktuellen Tarifrunde

Gewerkschaft 17.01.26

EKR TV-L: Warnstreikfreigabe vom 17.01. bis 11.02.2026

Die 2. Verhandlungsrunde blieb ergebnislos. Bis zur Abschlussrunde Mitte Februar muss es jetzt bundesweit ungemütlich für die Arbeitgeber werden. Vom 17.01.2026 bis einschließlich 11.02.2026 gibt es deshalb eine Warnstreikfreigabe für Beschäftigte im Landesdienst. 

Die Freigabe umfasst alle Tarifbeschäftigten, die unter das verhandelte Tarifrecht (TV-L, TV-L-Forst, Pkw-Fahrer-TV-L, TV ITDZ) fallen. Die Auszubildenden, Praktikanten sowie dual Studierende nach dem TVA-L (BBiG, Pflege, Gesundheit),...

Gewerkschaft 16.01.26

EKR TV-L: Keine Fortschritte in Potsdam

"Festzuhalten bleibt, dass die TdL kein ausreichendes Angebot vorgelegt und stattdessen von uns erwartet hat, unsere Forderungen abzuschichten.“ so Andreas Hemsing, dbb Tarifchef. Auf diese Weise hat es in Potsdam kaum erkennbare Fortschritte gegeben. Die TdL hat die zweite Verhandlungsrunde ungenutzt vorüberziehen lassen. Wer ihr Vorgehen vor Ort beobachten konnte, muss annehmen, dass genau das ihr Ziel war. Ob die TdL willens und in der Lage ist, zur dritten Runde abschlussorientiert zu...

Gewerkschaft 15.01.26

EKR TV-L: 2. Verhandlungsrunde startet heute

„In Zeiten des Arbeitskräftemangels zählt jede und jeder Beschäftigte“, machte der dbb-Tarifchef Andreas Hemsing deutlich. „In den Verhandlungen heute und morgen muss die TdL beweisen, dass die vielbeschworene Wertschätzung ihrer Beschäftigten keine leere Worthülse bleibt, sondern sich tatsächlich im Geldbeutel bemerkbar macht.“

Die 2. Verhandlungsrunde findet vom 15.-16. Januar 2026 in Potsdam statt.

Weitere Infos dazu finden sich auf der dbb Sonderseite zur ERK TV-L.

Gewerkschaft 04.12.25

EKR TV-L: Warnstreikfreigabe

Die Auftaktrunde ist angebotslos geblieben und es braucht nun Druck von der Straße, damit sich die Arbeitgeber bewegen! Deshalb gibt es vom 04.12.2025 bis einschließlich 15.01.2026 eine Warnstreikfreigabe für Beschäftigte im Landesdienst. 

Die Freigabe umfasst alle Tarifbeschäftigten, die unter das verhandelte Tarifrecht (TV-L, TV-L-Forst, Pkw-Fahrer-TV-L, TV ITDZ) fallen. Die Auszubildenden, Praktikanten sowie dual Studierende nach dem TVA-L (BBiG, Pflege, Gesundheit), TVPrakt-L sowie TVdS-L...

Gewerkschaft 03.12.25

EKR TV-L: Enttäuschender Verhandlungsauftakt

„So absehbar es war, so ärgerlich ist es trotzdem, dass die TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) sich als Tarifpartner präsentiert hat, der keinen Plan hat, kein Angebot macht und kein konstruktiv es Ziel verfolgt“, bilanzierte dbb Chef Volker Geyer nach dem Auftakt der TV-L-Länderrunde. Auch in der Verhandlungskommission herrschte großer Unmut darüber, dass die TdL nur weiß, was sie nicht will, es zum Auftakt aber versäumt hat, aufzuzeigen, wie die Länder einen handlungsfähigen und...

Gewerkschaft 03.12.25

EKR TV-L: Verhandlungsauftakt

Heute starten die Verhandlungen zur Einkommensrunde im Tarifvertrag für die Länder. Der Tarifvertrag der Länder (TV-L) wird mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) verhandelt. In der TdL sind, bis auf Hessen, alle Bundesländer organisiert. Der Tarifvertrag der Länder gilt somit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Bundesländer bis auf Hessen.

Die Forderungen sowie weitere Infos finden sich hier

Gewerkschaft 17.11.25

EKR TV-L: Die Forderungen

Die Einkommensrunde im Tarifvertrag für die Länder (TV-L) startet am 03.12.2025. „Wer Deutschland fit für die Zukunft machen will, braucht einen starken öffentlichen Dienst. Die Infrastruktur verbessern, die Digitalisierung vorantreiben: All diese Dinge brauchen gutes Personal“, erklärte der dbb Bundesvorsitzende Volker Geyer zur Forderung am 17. November 2025 in Berlin.

Die Forderungen

Entgelt:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich, bei...

Gewerkschaft 09.10.25

Einkommensrunde TV-L und Hessen

Die Einkommensrunde im Tarifvertrag für die Länder steht kurz bevor. Am 17. November werden die Forderungen beschlossen. Am 3.Dezember findet der Auftakt zu den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und Hessen statt. Ein weiteres Verhandlungsgespräch ist im Januar geplant. Die Abschlussrunde findet Mitte März statt. 

Weitere Infos gibt es hier