Professionspolitik ist auch Gesellschaftspolitik
Die Profession Soziale Arbeit zeichnet sich durch zielorientierte und ergebnisorientierte Leistungen auf der Grundlage von ethischen Grundhaltungen und Prinzipien aus. Wirken und Erfolge professionellen Handelns entstehen über das gemeinsam von Klientel und Fachkräften der Profession Soziale Arbeit erarbeitete Ergebnis.
Ziel der Tätigkeit von professionellen Fachkräften ist – schon vor der Qualitätsdiskussion – ein optimales Erbringen der Leistung unter Berücksichtigung von berufsethischen Werten, fachlich-professionellen Ansprüchen (abgeleitet aus den Handlungstheorien der Sozialen Arbeit) und den Ansprüchen von Klient*innen, Kostenträgern und Politik.
(aus der Präambel zu den Qualitätskriterien des DBSH)
Grundlage hierfür ist die Definition zur Sozialen Arbeit – Standard des ifsw (International Federation of Social Work). Weitere Infos finden Sie unter www.ifsw.org.
Unsere 11 Forderungen zur Aufwertung der Profession
Schon lange ist bekannt, dass Sozialarbeiter*innen mit schwerwiegenden strukturellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben:
Unangemessene Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung und schwierige Ausbildungsbedingungen gefährden die Qualität der fachlichen Arbeit und unserer Gesundheit. Die Coronavirus-Pandemie hat die bekannten Probleme noch einmal deutlich aufgezeigt und verschärft. Dabei ist die Arbeit von Sozialarbeiter*innen unverzichtbar. Sie halten das soziale Netz stabil und tragen dazu bei, dass soziale Problemlagen bewältigt oder verhindert werden. Mit dieser Arbeit sichern sie gesellschaftliche Teilhabe und tragen dazu bei, dass Grundrechte verwirklicht werden.
Um Soziale Arbeit aufzuwerten, sind Tarifverhandlungen ein wichtiger Baustein. Sie sind jedoch nur ein Aspekt. Für die Aufwertung Sozialer Arbeit gibt es weitere Möglichkeiten, aus denen wir als DBSH elf Forderungen abgeleitet haben.
| 11 Forderungen zur Aufwertung Sozialer Arbeit | 5 MB |