Netzwerk "Selbstständige"

Selbständigkeit / Existenzgründung

Selbständige Soziale Arbeit ist seit einigen Jahren ein präsentes Thema. Aus eigenen Berechnungen geht der DBSH davon aus, dass 5% aller Professionsangehörigen unter diesen Bedingungen tätig sind.

Werden die Daten der Bundesagentur für Arbeit, der Freien Wohlfahrtspflege sowie des Mikrozensus zusammengefasst, so arbeiten im Bereich der Sozialen Arbeit (ohne den Gesundheitssektor)  ca. 2 Millionen Beschäftigte. Werden die Beschäftigten in den dort vertretenden Tätigkeitsfeldern technischer, hauswirtschaftlicher und sonstiger Bereich sowie die Selbständigen hinzugezählt, so wird vorsichtig geschätzt das Volumen von 2.2 bis 2.5 Millionen Personen erreicht, was bis zu 8 Prozent aller sozialversicherungspflichtiger Beschäftigten bedeutet.

Im Handlungsfeld der Sozialen Arbeit sind derzeit noch überwiegend Frauen tätig. Die Angaben der Bundesagentur und des Mikrozensus differieren in ihren Aussagen. Danach liegt der Frauenanteil zwischen 67,7 % und 74 %.

Eine besondere Problematik bilden die atypischen Beschäftigungsverhältnisse. Diese liegen vor, wenn  die Professionsangehörigen aufgrund ihrer Tätigkeit deutlich unter ein Einkommens-, Schutz-, und soziales Integrationsniveau sinken, das in der Gegenwartsgesellschaft als Standard definiert wird.

Atypische Beschäftigungsverhältnisse können unterschiedlich in der Sozialen Arbeit auftreten.

Die Folge sind u.a. „Prekäre Selbständigkeit / Solo Selbständigkeitsquote“.

Das statistische Bundesamt zählte bereits für das Jahr 2008 im Bereich der „sonstigen sozialen Berufe“ insgesamt 24.900 „Solo Selbständige“  - 10 Jahre zuvor waren es noch 6.700. Die Zuwächse  „Solo Selbständigkeitsquote“ der Sozialen Berufe von 2002 bis 2012 betragen laut Mikrozensus 53.000 entspricht 86 %

Der DBSH stellt für seine Mitglieder spezielle Angebote im Rahmen der Selbständigkeit und Existenzgründung zur Verfügung.

Kontakt:

Funktionsbereich Selbständige
Mail: Selbststaendige[at]dbsh.de


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