Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. Mitglied werdenperson_add

Sozial- und Erziehungsdienst

Quo vadis "SuE"?

Quo vadis "SuE" (Tarifvertrag Sozial- und Erziehungsdienst im TVÖD)? Diese Frage stellte sich der erweiterte Bundesvorstand (EBV) des DBSH im Rahmen der Gremientagung vom 03. bis 05.01.2014 in Köln.
Was hat der SuE den Berufsgruppen der Sozialen Arbeit (Sozialarbeiter_innen, Sozialpädagogen_innen, Erzieher_innen, Heilpädagogen_innen und mehr) gebracht. Welche positiven aber auch negativen Folgen brachte der SuE für die Berufsgruppen?
In einer ersten kritischen Würdigung setzten sich die Mitglieder des EBV auseinander.

In einem zweiten Schritt wird diese kritische Würdigung nun in den Landesverbänden, den Funktionsbereichen und Einrichtungen sowie der Bundestarifkommission des DBSH erfolgen. 

Quo vadis "SuE" - es ist Zeit einmal genau hinzusehen.

Wertschätzungstag in Saarlouis

Am 28.01.2015 fand in Saarlouis der Wertschätzungstag des dbb gemeinsam mit den Fachgewerkschaften angesichts der bevorstehenden Tarifverhandlungen statt: http://www.dbb.de/cache/teaserdetail/artikel/wertschaetzungstag-in-saarlouis.html

Wir danken allen Teilnehmer_innen für ihr Kommen!

Besonderer Dank gilt dem Organisationsteam:

DBSH

Dr. Claudia Wiotte-Franz (2. Landesvorsitzende des DBSH Saar und Mitbestimmungsbeauftragte des DBSH Bund)
Gaby Böhme (Tarifbeauftragte des DBSH Bund)
Swen Sesterhenn (Vertreter des DBSH Saar in der DBSH-BTK und Mitglied der Landestarifkommission)

dbb

Klaus Deschang (Landesvorsitzender KOMBA Saar)
Andreas Hemsing (stellvertretender Vorsitzender der Bundestarifkommission des dbb)
Michael Hildebrand (Geschäftsbereich Tarif des dbb)
Dr. Anke Stier (Geschäftsbereich Tarif des dbb)

Kath. Familienbildungsstätte

Marlen Dräger-Ottenbreit (Leiterin der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. als Hausherrin)

Tarifkämpfe 2015 - Aktivitäten

Der DBSH beteiligt sich 2015 sowohl an den Tarifaktionen im Rahmen der Verhandlungen zum Tarif der Länder, als auch zu den Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst. An verschiedenen Orten sind Kolleg_innen an Aktionen beteiligt. Den chronologischen Verlauf davon finden Sie hier.

Wertschätzungstag in Saarlouis

64,04 % für Annahme! Tarifkompromiss tritt in Kraft

Foto: Frank Wollinger

Stand Oktober 2015

Die letzten drei Wochen haben die Beschäftigten im Sozial-und Erziehungsdienst per Urabstimmung über die Annahme des Ende September 2015 in Hannover erreichten Tarifkompromisses abgestimmt. Das Ergebnis ist deutlich. 64,04 Prozent der in den betroffenen Fachgewerkschaften des dbb organisierten Kolleginnen und Kollegen sind dafür, den Tarifkonflikt zu beenden und den Kompromiss anzunehmen. Damit geht eine Tarifauseinandersetzung zu Ende, die im Bereich des öffentlichen Dienstes zu den konfliktreichsten der letzten Jahre gehört. Am Ende steht ein Einstieg in die Aufwertung von Aufgaben und Berufen, die einen wichtigen Beitrag zur hohen Lebensqualität in der Bundesrepublik leisten.

http://www.dbb.de/dokumente/geschaeftsbereich_tarif/2015/Flugblatt_Sozial_u_Erziehungsdienst_2015_Nr12_dbb.pdf

Archiv weiterer Tarifverhandlungen

Auf den folgenden Seiten finden Sie nicht nur zum Tarifkampf 2015 Informationen, sondern auch zu der Beteiligung des DBSH bei den bereits abgeschlossenen Verhandlungen 2009 und ein Positionspapier des DBSH von 2007.

DBSH leitet Urabstimmung ein

Foto: Frank Wollinger

Stand Oktober 2015

Der DBSH leitet in der Kalenderwoche 42 die Urabstimmung zum Verhandlungsergebnis im Sozial- und Erziehungsdienst ein. Die Unterlagen gehen den Betroffenen per Post zu.

Aufgerufen zur Mitgliederbefragung sind alle im DBSH organisierten Beschäftigten, die unter die Eingruppierungsmerkmale des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungsdienst) fallen.

Die Rückmeldungen müssen bis 26. Oktober in der Bundesgeschäftsstelle des DBSH eingehen.

Betroffenen, welche die Unterlagen bis 22.10.2015 nicht erhalten haben, wenden sich bitte unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer und ihres Arbeitgebers an btk-leitung(at)dbsh(dot)de.

23.06.2015: Schlichterspruch zum SuE verkündet

Nach einer viertägigen Schlichtung (19. bis 22. Juni 2015) in Bad Brückenau (Rhön) gibt es eine Schlichterempfehlung zur Entschärfung des Tarifkonflikts im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes. Die Schlichter Georg Milbradt und Herbert Schmalstieg haben in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Schlichterspruch vorgelegt. Für dessen Annahme haben sich sowohl die Schlichtungskommission der Arbeitgeber als auch der Gewerkschaften ausgesprochen. In der Gewerkschaftskommission waren dbb und ver.di gemeinsam vertreten. 

Weitere Informationen hier: http://www.dbb.de/dokumente/geschaeftsbereich_tarif/2015/Flugblatt_Sozial_u_Erziehungsdienst_2015_Nr8_dbb.pdf

Sozial- und Erziehungsdienst: Kompromiss erzielt, Streiks vorerst abgewendet

Pressekonferenz in Hannover
Gaby Böhme - Bundestarifbeauftragte des DBSH am Rande der Tarifverhandlungen in Hannover - Expo Plaza

Stand September 2015

Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich bei den Verhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst am 30. September 2015 in Hannover auf einen Kompromiss geeinigt. „Die gute Nachricht ist: Weitere Streiks sind vorerst abgewendet“, sagte dbb-Verhandlungsführer Willi Russ. „Wir mussten hart darum ringen, weil die Arbeitgeber noch hinter dem Verhandlungsstand aus dem Frühsommer zurück bleiben wollten. Das konnten wir verhindern und die neue Vereinbarung in wichtigen Punkten ausgewogener gestalten.“

http://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/sozial-und-erziehungsdienst-kompromiss-erzielt-streiks-vorerst-abgewendet.html

Bildungs-, Sozial- und Erziehungsberufe gesellschaftlich aufwerten

Stand 25. August 2015 

Bildungs-, Sozial- und Erziehungsberufe gesellschaftlich aufwerten - ein Aufruf aus der Disziplin: 

https://www.uni-kassel.de/fb01/fileadmin/datas/fb01/Institut_fuer_Sozialwesen/Erzwiss/Sozial-__Erziehungs-_und_Bildungsberufe_aufwerten_August_2015_Endfassung_2.pdf

Soziales ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe - DBSH fordert Bund und Länder auf sich an den Kosten zu beteiligen

Stand 16. August 2015 

Nachdem die Tarifverhandlungen für den „Sozial- und Erziehungsdienst“ (SuE) im „Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst“ (TVöD) in Offenbach am 13.08.15 ohne Ergebnis zu Ende gingen, fordert der DBSH Bund und Länder auf, sich an den Kosten im Rahmen einer Neuordnung des Sozialen in Deutschland zu beteiligen. Aufgrund der geringen Wertschätzung und des Personalmangels entfallen jetzt schon Aufgaben und Leistungen, welche zur gesellschaftlichen Änderung des sozialen Systems führen werden.

Zur Ausführlichen Stellungnahme

Sozial- und Erziehungsdienst: Verhandlungen bringen keinen Fortschritt

Stand 13. August 2015 

Die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst sind am 13. August 2015 in Offenbach erneut gescheitert. „Leider konnten wir immer noch keinen Fortschritt erzielen", sagte dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing. Die Arbeitgeber zeigten sich in der Verhandlung zu keinerlei Verbesserungen über den Schlichterspruch hinaus bereit, obwohl die Beschäftigten in der vergangenen Woche in einer Mitgliederbefragung der beteiligten Gewerkschaften die Einigungsempfehlung der Schlichter vom 23. Juni 2015 bereits deutlich abgelehnt haben.

Zur Pressemitteilung des dbb: http://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/sozial-und-erziehungsdienst-verhandlungen-bringen-keinen-fortschritt.html

Zum Informationsschreiben des dbb: http://www.dbb.de/dokumente/geschaeftsbereich_tarif/2015/Flugblatt_Sozial_u_Erziehungsdienst_2015_Nr10_dbb.pdf

Mitgliederbefragung zum SuE mit klarem Votum

(Stand 04.08.2015)

Knapp zwei Drittel gegen den Schlichterspruch im Tarifkonflikt zum SuE: Über vier Wochen hatten die Mitglieder des DBSH die Möglichkeit, sich bezüglich des Schlichterspruches zu den Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst zu positionieren. Mit einem klaren Votum von 64,7% Prozent sprach sich eine deutliche Mehrheit gegen die Annahme des Schlichtungsspruches und für die Fortsetzung von Streiks aus.

 

Zu Stellungnahme des DBSH

DBSH leitet Mitgliederbefragung zum SuE ein

Der DBSH leitet in der Kalenderwoche 28 die Mitgliederbefragung zum Schlichtungsvorschlag im Sozial- und Erziehungsdienst ein. Die Unterlagen gehen den Betroffenen per Post zu.

Aufgerufen zur Mitgliederbefragung sind alle im DBSH organisierten Beschäftigten, die unter die Eingruppierungsmerkmale des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungsdienst) fallen.

Die Rückmeldungen müssen bis 3. August in der Bundesgeschäftsstelle des DBSH eingehen.

Betroffenen, welche die Unterlagen bis 20.07.2015 nicht erhalten haben, wenden sich bitte unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer und ihres Arbeitgebers an btk-leitung(at)dbsh(dot)de.

09.05.2015 Arbeitgeber im Dornröschenschlaf

"Autos, Industrieproduktionen und Geldvermehrung vernebeln Wahrnehmung der Arbeitgeber", so die Tarifbeauftragte des DBSH Gaby Böhme in ihrer Stellungnahme zu den Vorschlägen der VKA bezüglich der Erzieher_innen. Die von den Arbeitgebern vor kurzem geäußerten angeblichen Verbesserungsvorschläge für Erzieher_innen in Kindertageseinrichtungen zeige deutlich, wie gering (wertgeschätzt) die Bildungs- und Erziehungsarbeit heute immer noch angesehen wird. Böhme legt die "Mogelpackung" der Arbeitgeber offen und zeigt die Rote Karte.

04.05.2015: 96,53 Prozent für Streik im Sozial- und Erziehungsdienst!

Als erste der verhandelnden Gewerkschaften hat der dbb als Dachgewerkschaft des DBSH das Ergebnis der Urabstimmung zu den Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst verkündet. Mit 96,53 Prozent Zustimmung haben die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst ein eindeutiges Votum abgegeben: Streik gegen Stillstand ist das Ziel, wenn demnächst Kolleginnen und Kollegen die Kitas oder die sozialen Einrichtungen ihrer Kommune geschlossen halten.

SuE-Verhandlungsrunde am 16.04.2015 in Hannover bleibt ergebnislos

Erneut blieben die Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst am 16.04.2015 ohne Ergebnis. Nach Ende der Gespräche zeigten sich die Gewerkschaften kampfbereit. "Auch am 20.04.2015, wenn die Soziale Arbeit im SuE verhandelt wird, werden wir wieder unseren Protest gegen eine solche unverständliche Haltung der Arbeitgeber mit den Kollegen _innen kundtun," so Michael Leinenbach, Bundesvorsitzender des DBSH.

Weiter hier.

Verhandlungen zum SuE gescheitert - dbb empfiehlt Urabstimmung

Die Verhandlungen über bessere Beschäftigungsbedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst sind am 21. April 2015 in Offenbach wiederum ergebnislos geblieben. „Die Arbeitgeber lehnen nach wie vor eine generelle Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst ab. Damit sind sie weit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben – viel zu weit", sagte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing. „Somit gibt es vorerst keine Grundlage für weitere Gespräche. Die Verhandlungskommission empfiehlt den Gremien des dbb die Verhandlung als gescheitert zu erklären und die Urabstimmung zu beschließen."

Für den DBSH wird nun die Bundestarifkommission entscheiden, ob der Empfehlung des dbb gefolgt wird. Für diesen Fall wird der Verband eine Urabstimmung unter den unter den SuE fallenden Beschäftigten durchführen.

27.04.2015: DBSH sammelt Stimmen für Aufwertung

Der DBSH fordert eine Berücksichtigung der Sozialen Arbeit im Rahmen der Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst. Für die Soziale Arbeit und die weiteren verhandelten Berufsgruppen muss ein Angebot vorgelegt werden, das wirkliche Aufwertung bedeutet. Darüber hinaus muss der Master als wissenschaftlicher Abschluss Berücksichtigung im Tarifwerk finden.

Möglichkeit zur Unterschrift hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/aufwertung-fur-soziale-arbeit-im-sozial-und-erziehungsdienst

Beschreibung: Download:
Flugblatt des dbb zum Ergebnis der Urabstimmung 1 MB
Beschreibung: Download:
SuE-Verhandlungsrunde am 16.04.2015 ergebnislos 503 KB
Beschreibung: Download:
Verhandlungen zum SuE gescheitert - dbb empfiehlt Urabstimmung 302 KB

26.04.2015: DBSH führt Urabstimmung zum SuE durch

Foto: Frank Wollinger

Entsprechend der Empfehlung des dbb hat die Bundestarifkommission des DBSH einstimmig beschlossen, eine Urabstimmung unter den Beschäftigten durchzuführen, die unter das verhandelte Tarifwerk, den Sozial- und Erziehungsdienst im TVöD fallen. Nach den inakzeptablen Vorschlägen der Arbeitgeberseite entscheiden nun die Kolleg_innen, ob Sie in Streik treten.

Für die Urabstimmung erhalten alle Mitglieder, für die Arbeitgeber aus dem Bereich der Gültigkeit des SuE in der Bundesgeschäftsstelle hinterlegt sind, die Abstimmungsunterlagen per Post. Sollten Kollegen_innen keinen Stimmzettel erhalten, so kann das u.a. daran liegen, dass sie ihre Dienststelle oder einen Wechsel nicht mitgeteilt haben. Die Bundesgeschäftsstelle wird dann nach Erhalt der aktuellen Daten des Arbeitgebers den Stimmzettel zusenden.

Sollten Sie die Aktualisierung Ihres Arbeitgebers versäumt haben, können Sie die abstimmungsunterlagen unter Nachweis Ihres Arbeitgebers unter btk-leitung(at)dbsh(dot)de anfordern.

25.04.2015: Jetzt reicht’s! - Bundesvorsitzender des DBSH zeigt VKA die "Rote Karte"

Nachdem die 5. Verhandlungsrunde zum Tarifwerk Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ergebnislos war, wird nun die Urabstimmung empfohlen. "Wir lassen uns nicht mehr länger an der Nase herum führen. Mit ihren sogenannten ‚Vorschlägen‘ zeigen die Arbeitgeber ihr wahres Gesicht und verhöhnen die Mitarbeiter_innen im Sozial- und Erziehungsdienst", so der Bundesvorsitzender des DBSH. In den "Vorschlägen" beginnen die Arbeitgeber mit der Aussage, dass sie die Arbeit der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst schätzen und diese eine wichtige und unverzichtbare Arbeit für die Gesellschaft darstellen.

Zur kompletten Stellungnahme hier.

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