16.01.2026

EKR TV-L: Keine Fortschritte in Potsdam

"Festzuhalten bleibt, dass die TdL kein ausreichendes Angebot vorgelegt und stattdessen von uns erwartet hat, unsere Forderungen abzuschichten.“ so Andreas Hemsing, dbb Tarifchef. Auf diese Weise hat es in Potsdam kaum erkennbare Fortschritte gegeben. Die TdL hat die zweite Verhandlungsrunde ungenutzt vorüberziehen lassen. Wer ihr Vorgehen vor Ort beobachten konnte, muss annehmen, dass genau das ihr Ziel war. Ob die TdL willens und in der Lage ist, zur dritten Runde abschlussorientiert zu verhandeln, ist nach dem Verlauf der zweiten Runde in Frage gestellt. „Denn nach heutigem Stand bedeutet all das, was die TdL in den Verhandlungen geäußert hat“, so Geyer bilanzierend, „dass wir einen Abschluss in etwa der Höhe eines Inflationsausgleichs akzeptieren sollen, ohne Erhöhungen in 2025, dafür aber mit einer Laufzeit von 29 Monaten. In der Konsequenz würde das dazu führen, dass wir weit hinter dem TVöD-Abschluss zurückbleiben würden. Das hat unsere Verhandlungskommission als absolut inakzeptabel zurückgewiesen.“

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