4. Jahrestagung der Fachgruppe „Religion und Soziale Arbeit“ in der DGSA
Beschreibung
8:30-16:30 Uhr | Infos & Anmeldung
Zum Religionsbegriff in der Sozialen Arbeit – religionssoziologische Diskurse und ihre Relevanz für die Profession und Disziplin
Die letzte Jahrestagung der Fachgruppe in Hamburg im November 2025 hat eine notwendige und in weiten Teilen noch ausstehende Debatte über den Religionsbegriff in der Sozialen Arbeit eröffnet. Auftakt dazu bildete ein von Hans Joas entwickeltes Stufenmodell, das dazu dient, religiöse Erfahrungen zu beschreiben und zu deuten. Als Ausgangspunkt dabei betrachtet Joas die „Erfahrung der Selbsttranszendenz“, die sowohl dem religiösen Pluralismus Rechnung trägt als auch eine Verständigung gläubiger und nichtgläubiger Menschen ermöglicht.
Im Mittelpunkt der kommenden Jahrestagung in Potsdam steht die Fortsetzung dieses Diskurses, sodass die Veranstaltung als Arbeitstagung der Fachgruppe konzipiert ist. Dazu sollen weitere religionssoziologische Ansätze vorgestellt, diskutiert und deren Relevanz für die Soziale Arbeit ausgeleuchtet werden. In diesem Zusammenhang wird zum einen Prof. Dr. Detlef Pollack (Berlin) den religiösen Wandel in verschiedenen Gesellschaften nachzeichnen und dabei unterschiedliche Theoriepositionen einnehmen. Zum anderen stellt Dr. Kornelia Sammet (Berlin) das in der Wissenssoziologie orientierte Konzept der Weltsichten vor. Im Vorfeld werden entsprechende Texte der beiden Referent*innen versandt, um im Anschluss an die Vorträge diese jeweils in Arbeitsgruppen zu diskutieren.
Zu der Veranstaltung laden wir alle Mitglieder sowie alle Interessierten, die sich mit der Thematik des Religionsbegriffs in der Sozialen Arbeit beschäftigen, herzlich ein.