Die Reformvorstellungen der Sozialstaatskommission und ihre Effekte auf Familien | AGF
Beschreibung
13-17:15 Uhr | Infos & Anmeldung
Die Sozialstaatskommission hat weitreichende Vorschläge zur Neusystematisierung von Leistungen, zur Rechtsvereinfachung und zur Digitalisierung der Sozialverwaltung vorgelegt. Ziel ist es unter anderem, den Sozialstaat effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten sowie vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels stärkere Erwerbsanreize zu setzen und Erwerbspotenziale zu erschließen. Wir möchten in der Veranstaltung gern die Potenziale der Reformvorschläge für Familien diskutieren. Mögliche unbeabsichtigte Effekte sollen beleuchtet werden und ob und ggf. welche Familienformen zu den Verlierern der Reformen gehören könnten. Zudem soll diskutiert werden, wie die Vorschläge der Kommission familiengerecht ausgestaltet und umgesetzt werden können.
Themen sollen neben einem Überblick über die Vorschläge der Kommission aus familienpolitischer Perspektive die Zusammenführung sozialstaatlicher Leistungen und Verbesserung finanzieller Arbeitsanreize sein sowie die Gewährleistung des Gleichgewichts zwischen Wohlfahrtsstaat, Erwerbs- und Care-Arbeit für Familien durch ein integriertes Steuer-Transfersystem.
Dafür freuen wir uns über Inputs und Diskussionsbeiträge durch:
- Almut Enderlein, Abteilungsleiterin im BMBFSFJ
- Nermin Fazlic, Abteilungsleiter im BMAS und Vorsitzender der Sozialstaatskommission
- Dr. Kerstin Bruckmeier, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
- Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Institut für Sozialökologie
Bitte bis zum 10. Mai anmelden unter anmeldung(at)ag-familie(dot)de oder über das Formular auf der Webseite.