Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.

Zeugnisverweigerungsrecht


AUFRUF: Unterstützung der Petition zum Zeugnisverweigerungsrecht

Angestoßen durch die DBSH-Landesverbände Niedersachsen und Bayern unterstützt der DBSH die Initiative eines Seminars von Studierenden der Hochschule Coburg für eine Petition an den Deutschen Bundestag zum Zeugnisverweigerungsrecht (ZVR) für Sozialarbeiter_innen. Der DBSH begrüßt dieses Vorhaben und bittet um breite Unterstützung, um Sozialarbeiter_innen, die in freier Trägerschaft angestellt sind, das gleiche Recht zu gewähren wie auch Sozialarbeiter_innen, die in staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie Suchtberatungsstellen tätig sind. Bis spätestens zum 17.02.2020 kann die Petition noch unterzeichnet werden.

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Hintergrundinfos zur Petition zum Zeugnisverweigerungsrecht 32 KB
Zur Petition: Änderung des § 53 der Strafprozessordnung (Zeugnisverweigungsrecht der Berufsgeheimnisträger)

Gemeinsam mit der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) bei der Deutschen Sportjugend (dsj), der BAG Streetwork und der BAG Fanprojekte bearbeitet der DBSH das Thema Zeugnisverweigerungsrecht in all seinen Facetten, insbesondere in seiner Bedeutung für die Soziale Arbeit. Im Januar 2020 wurde dazu das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) in Frankfurt gegründet. Für den DBSH spricht sich der Bundesvorsitzende für ein klares Ja für ein notwendiges Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter_innen aus.

Zur Information und Diskussion stehen Ihnen hier alle themenrelevanten Veröffentlichungen und Dokumentationen zu vergangenen Fachveranstaltungen zur Verfügung. Alle Terminhinweise auf zukünftiger Veranstaltungen rund um das Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit finden Sie im Terminkalender.

 

 Forderung eines Zeugnisverweigerungsrechtes für die Profession Soziale Arbeit

Aktuell erleben wir in Deutschland, Europa und darüber hinaus eine immer stärker werdende Orientierung der Gesellschaften, hin zu vermehrter Ordnung und Sicherheit. Auch hierzulande stellt sich innerhalb der Sozialen Arbeit die Frage der Auskunftspflicht gegenüber den Ordnungsbehörden und der Justiz. Steht der betreute Mensch im Vordergrundbei dem die Kollegen_innen Aussagen gegenüber den Ordnungsbehörden sowie der Justiz daher ablehnen können (analog eines in Deutschland u.a. auch für einige Berufsgruppen eingerichteten Zeugnisverweigerungsrechtes),oder können die Kollegen_innen gezwungen werden, gegen die Interessen der von ihnen betreuten Menschen gegenüber den Ordnungsbehörden und der Justiz, Aussagen treffen zu müssen wenn die Beweisermittlung im Vordergrundsteht?

(Auszug aus "Broschüre zum Zeugnisverweigerungsrecht" anläßlich der IFSW European Conference "Social Protection & Human Dignity" in Wien 2019)

Beschreibung: Download:
Borschüre des DBSH zum Zeugnisverweigerungsrecht 1 MB
Right to refuse testimony - Brochure 2019 1 MB

Professions-News

NEWS | 12.02.2020

Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) gegründet

NEWS | 30.01.2020

Aufruf: Unterstützung der Petition zum Zeugnisverweigerungsrecht

NEWS | 09.01.2020

Tagung der Ethikkommission in Köln

Einrichtungen des DBSH