Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.

Ubuntu - digitale ITSA Feier 2021

21.03.2021

Von: AG ITSA

Eine Premiere in vielerlei Hinsicht! Der DBSH hat in diesem Jahr zum ersten Mal zu einer digitalen Feier anlässlich des Internationalen Tags der Sozialen Arbeit (ITSA) eingeladen. Nicht nur der digitale Charakter der Veranstaltung war eine Besonderheit, sondern auch die internationale Ausrichtung. Fünf Sozial Arbeiter*innen aus unterschiedlichsten Ländern waren bei der digitalen Feier zu Gast. Zudem waren mehr als 40 Teilnehmer*innen bei der Veranstaltung dazu geschaltet und haben gemeinsam auf unsere Profession angestoßen.

Das Thema des diesjährigen ITSA, Ubuntu: "Ich bin, weil wir sind", ist ein Konzept und eine Philosophie, die mit der Perspektive der Sozialarbeit und der Vernetzung aller Völker sowie deren Umwelt in Einklang steht.  Es spricht für die Notwendigkeit der globalen Solidarität und unterstreicht das Wissen und die Weisheit der indigenen Bevölkerungsgruppen. Ubuntu ist eine starke Botschaft über die Notwendigkeit von Solidarität auf allen Ebenen: innerhalb von Gemeinschaften, Gesellschaften und weltweit. Es ist eine Botschaft, dass alle Menschen miteinander verbunden sind. Unsere Zukunft ist von der Beteiligung aller Menschen und der nachhaltigen, fairen sowie sozial gerechten Gestaltung dieser abhängig. Ubuntu ist das erste Thema der globalen Agenda für Sozialarbeit und soziale Entwicklung von 2020 bis 2030. Das Thema stammt aus einer umfassenden Beratung innerhalb und außerhalb des IFSW (vgl. IFSW, 2021: Weltsozialarbeitstag 2021)

Inspiriert von der Ubuntu Philosophie hat der DBSH an den Anspruch der sozialen Solidarität und der globalen Verbundenheit angeknüpft und diesen durch den Austausch mit internationalen Gästen im Rahmen der digitalen ITSA Feier gefördert. Am Vorabend des ITSA haben wir gemeinsam unsere Profession gefeiert. Um das Gefühl der Verbundenheit, trotz der digitalen Ferne zu stärken, hat sich der DBSH etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Teilnehmer*innen aus Deutschland erhielten ein von Missio liebevoll zusammengestelltes Verpflegungspaket mit Produkten aus fairem Handel.

Auch inhaltlich hatte das Event einiges zu bieten. Zunächst gab es ausführlichen Input von Gabriele Stark-Angermeier (DBSH), Ruth Stark aus Schottland (ehem. Präsidentin des IFSW) und George Mansaray (Präsident der Sierra Leone Association of Social Workers) zum Thema des diesjährigen ITSA. Anschließend berichteten Bontekanye Botumile aus Botswana, Rumbidzai Ngindi aus Namibia und Pearl Jasmin Barasan von den Philippinen von ihren Erfahrungen mit Ubuntu und die Bedeutung dieser Lebensphilosophie für sie.

Im Anschluss hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit in Break-out Sessions mit den internationalen Gästen in einen intensiveren Austausch zu treten. Die internationalen Gäste und Teilnehmer*innen berichteten sich gegenseitig, ob und wie ihnen Ubuntu im Berufsalltag als Sozialarbeiter*innen begegnen, in welchen Bereichen sie arbeiten und welchen Einfluss die Corona Pandemie auf ihren Arbeitsalltag hat. Durch die kleineren Gruppen in den Break-out Sessions, war ein inhaltlicher und interaktiver Austausch möglich. Das in den Kleingruppen Besprochenen wurde später im Plenum zusammengetragen.

Inspiriert von den vielen neuen Perspektiven und Einblicken in die Philosophie Ubuntu und die Sozialarbeit in anderen Ländern, ging die Gruppe auseinander.

Ein Event mit Wiederholungsbedarf!


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