Gewerkschaft

DBSH als Gewerkschaft

Um die Interessen seiner Mitglieder als ArbeitnehmerInnen vertreten zu können hat sich der DBSH den Deutschen Beamtenbund und Tarifunion (dbb) als gewerkschaftlichen Partner gewählt. Nur unter dem Dach des dbb ist es dem DBSH möglich, seine Selbständigkeit als Berufsverband zu wahren. Zugleich genießt der DBSH als Fachgewerkschaft in der dbb tarifunion den Status einer tariffähigen Gewerkschaft.

Durch die Mitgliedschaft im dbb beamtenbund und tarifunion hat der DBSH Sitz und Stimme entsprechend seiner Mitgliederzahl in den jeweiligen Gremien und Strukturen des dbb beamtenbund und tarifunion. Der DBSH entsendet Delegierte zu den alle vier Jahre stattfindenden Gewerkschaftstagen. Der DBSH nimmt seine Mandate in der Bundestarifkommission der dbb tarifunion sowie im Hauptvorstand des dbb beamtenbundes wahr.
Die Bundesfrauenbeauftragte nimmt ihren Sitz in der dbb Frauenvertretung wahr. Weiter ist der DBSH in Kommissionen des dbb und der dbb tarifunion zu Themen wie z. B. Europa, privatisierter Bereich, Seniorenpolitik sowie in Arbeitsgruppen vertreten.

Sozial- und Erziehungsdienst: Verhandlungen bringen keinen Fortschritt

(Stand: 13.08.2015)

Die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst sind am 13. August 2015 in Offenbach erneut gescheitert. „Leider konnten wir immer noch keinen Fortschritt erzielen", sagte dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing. Die Arbeitgeber zeigten sich in der Verhandlung zu keinerlei Verbesserungen über den Schlichterspruch hinaus bereit, obwohl die Beschäftigten in der vergangenen Woche in einer Mitgliederbefragung der beteiligten Gewerkschaften die Einigungsempfehlung der Schlichter vom 23. Juni 2015 bereits deutlich abgelehnt haben.

Zur Pressemitteilung des dbb: http://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/sozial-und-erziehungsdienst-verhandlungen-bringen-keinen-fortschritt.html

Zum Informationsschreiben des dbb: http://www.dbb.de/dokumente/geschaeftsbereich_tarif/2015/Flugblatt_Sozial_u_Erziehungsdienst_2015_Nr10_dbb.pdf

Mitgliederbefragung zum SuE mit klarem Votum

(Stand 04.08.2015)

Knapp zwei Drittel gegen den Schlichterspruch im Tarifkonflikt zum SuE: Über vier Wochen hatten die Mitglieder des DBSH die Möglichkeit, sich bezüglich des Schlichterspruches zu den Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst zu positionieren. Mit einem klaren Votum von 64,7% Prozent sprach sich eine deutliche Mehrheit gegen die Annahme des Schlichtungsspruches und für die Fortsetzung von Streiks aus.

 

Zu Stellungnahme des DBSH

DBSH leitet Mitgliederbefragung zum SuE ein

Der DBSH leitet in der Kalenderwoche 28 die Mitgliederbefragung zum Schlichtungsvorschlag im Sozial- und Erziehungsdienst ein. Die Unterlagen gehen den Betroffenen per Post zu.

Aufgerufen zur Mitgliederbefragung sind alle im DBSH organisierten Beschäftigten, die unter die Eingruppierungsmerkmale des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungsdienst) fallen.

Die Rückmeldungen müssen bis 3. August in der Bundesgeschäftsstelle des DBSH eingehen.

Betroffenen, welche die Unterlagen bis 20.07.2015 nicht erhalten haben, wenden sich bitte unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer und ihres Arbeitgebers an btk-leitung[at]dbsh.de.

Mitgliedervotum zur Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes

Am 25.06.2015 hat die Verhandlungskommission des dbb zum Sozial- und Erziehungsdienst unter Beteiligung des DBSH beschlossen, ein Mitgliedervotum durchzuführen, bevor eine endgültige Bewertung des Schlichterspruches vorgenommen wird. Diese Befragung soll in der kommenden Woche beginnen und wird anschließend ausgewertet werden.

Die Schlichtungskommission aller beteiligten Gewerkschaften hatte am 23.05.2015 der Verhandlungskommission die Annahme des Schlichtungsvorschlages als Verhandlungsgrundlage empfohlen. Diese beschloss heute, ein Stimmungsbild unter den betroffenen Beschäftigten zu erheben, um auf dieser Grundlage am 13.08.2015 weiter zu verhandeln.

Stellungnahme des DBSH zum Mitgliedervotum 

Flugblatt des dbb zur Mitgliederbefragung

Schlichterspruch zum SuE verkündet

Nach einer viertägigen Schlichtung (19. bis 22. Juni 2015) in Bad Brückenau (Rhön) gibt es eine Schlichterempfehlung zur Entschärfung des Tarifkonflikts im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes. Die Schlichter Georg Milbradt und Herbert Schmalstieg haben in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Schlichterspruch vorgelegt. Für dessen Annahme haben sich sowohl die Schlichtungskommission der Arbeitgeber als auch der Gewerkschaften ausgesprochen. In der Gewerkschaftskommission waren dbb und ver.di gemeinsam vertreten. 

Weitere Informationen hier: http://www.dbb.de/dokumente/geschaeftsbereich_tarif/2015/Flugblatt_Sozial_u_Erziehungsdienst_2015_Nr8_dbb.pdf

Hinweise zum Ablauf von Streiks und Streikbeteiligung während der Streikfreigabe

Aufgrund zahlreicher Rückfragen von Kolleg_innen aus dem Tarifwerk SuE haben wir noch einmal Erläuterungen zum Streik zusammengestellt. Diese sind auf unserer Sonderseite zum Sozial- und Erziehungsdienst zu finden.

Tarifkämpfe 2015 - Aktivitäten

Der DBSH beteiligt sich 2015 sowohl an den Tarifaktionen im Rahmen der Verhandlungen zum Tarif der Länder, als auch zu den Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst. An verschiedenen Orten sind Kolleg_innen an Aktionen beteiligt. Einige Eindrücke finden Sie hier

Friedenspflicht ab Sonntag, 07.06.2015!

Die sechste Runde der Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst zwischen dem dbb und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ist am 4. Juni 2015 ohne Ergebnis geblieben. Nun sollen die Gespräche in einer Schlichtung fort-gesetzt werden. Während der nun folgenden Schlichtung besteht Friedenspflicht. Streiks sind innerhalb der Friedenspflicht nicht rechtmäßig.

Aus diesem Grund ziehen wir die unbefristete Streikfreigabe vom 6. Mai 2015 zum 7. Juni 2015 zurück!

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Friedenspflicht im SuE ab 07.06.2015! 270 kB Friedenspflicht im SuE ab 07.06.2015!

Verhandlungen zum SuE werden wieder aufgenommen

Ab dem 01.06.2015 verhandeln VKA und die Gewerkschaften wieder über den Tarif Sozial- und Erziehungsdienst. Drei Wochen Vollstreik zeigen Wirkung. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) kehrt an den Verhandlungstisch zurück. „Wir sind noch längst nicht am Ziel, aber der überzeugende Streik hat die Arbeitgeber beeindruckt. Sie wissen jetzt, dass sie den Konflikt nicht aussitzen können“, kommentierte Willi Russ, Fachvorstand Tarifpolitik im dbb, die neue Situation. „Hinzu kommt, dass der Streik grundsätzlich in den Medien positiv aufgenommen worden ist, weil die Öffentlichkeit unsere Meinung teilt, dass der Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes echte Aufwertung und nicht ein paar Trostpflaster verdient.“

Zum Flugblatt des dbb.

Warnstreikfreigabe TV-AVH Hamburg 01. Juni 2015 bis 05. Juni 2015

Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen. Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 01. Juni 2015 bis zum 05. Juni 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV - AVH unterfallen.

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Warnstreikfreigabe Hamburg 01.-05.6.2015 110 kB Warnstreikfreigabe Hamburg 01.-05.6.2015

Streikkundgebung am 27.5.2015 in Fulda

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die unter den Eingruppierungsmerkmalen des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungsdienst) fallen, in Bonn im Rahmen des unbefristeten Streiks zu einer Streikkundgebung auf.

Wir treffen uns am 27. Mai 2015 ab 11:00 Uhr „Am Alten Schlachthof“ in Fulda, um gemeinsam zu demonstrieren!

Ca. 11:30 Uhr Start des Demozuges -   ca. 12:00 Uhr Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz

Hauptrednerin: Sandra van Heemskerk, Vorsitzende des komba Bundesfachbereichs Sozial- und Erziehungsdienst sowie Mitglied der dbb Ver-handlungskommission für den Sozial- und Erziehungsdienst.

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Streikkundgebung 27.05.2015 Fulda 197 kB Streikkundgebung 27.05.2015 Fulda

Warnstreikfreigabe TV-AVH Hamburg 26. Mai 2015 bis 29. Mai 2015

Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen. Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 26. Mai 2015 bis zum 29. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV - AVH unterfallen.

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Warnstreikfreigabe Hamburg 26.-29.5.2015 124 kB Warnstreikfreigabe Hamburg 26.-29.5.2015

21.05.2015: Streik dauert an - Weiterhin kein Angebot der Arbeitgeber!

Seit zwei Wochen streiken die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes bundesweit und mit hoher Geschlossenheit. Der Grund: Die kommunalen Arbeitgeber mauern. Grundsätzliche Verbesserungen bei der Eingruppierung lehnen sie ab. Dass sich die Arbeitswelt gerade im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes grundlegend gewandelt hat, nehmen sie nicht zur Kenntnis. „Deshalb muss der Streik weitergehen und deshalb wird der Streik weitergehen", resümiert dbb-Verhandlungsführer Andreas Hemsing und fügt an: „Die aktuelle Auseinandersetzung hat eine ungeheure Dynamik bekommen. Berufsgruppen, die bislang stets streikzurückhaltend waren, sind nun voller Entschlossenheit. Schon das zeigt das Ausmaß an Unzufriedenheit mit der Arbeitgeberhaltung."

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Streik dauert an! 835 kB Streik dauert an!

15.05.2015: Warnstreikfreigabe TV-AVH in Hamburg 18.-22.05.2015

Die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V. (AVH) hat zum Auftakt der Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst keinerlei Entgegenkommen für die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkennen lassen.

Um den Druck zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 18. Mai 2015 bis zum 22. Mai 2015 die grundsätzliche Freigabe zu jeweils eintägigen Arbeitskampfmaßnahmen (Warnstreiks).

Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die dem TV - AVH unterfallen.15.05.

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Warnstreikfreigabe Hamburg TV-AVH 18.-22.05.2015 116 kB Warnstreikfreigabe Hamburg TV-AVH 18.-22.05.2015

Streikkundgebung am 21.05.2015 in Bonn

Der dbb ruft für seine Mitgliedsgewerkschaften für den 21. Mai 2015 zur Streikkundgebung in Bonn im Rahmen des unbefristete Streiks auf. Betroffen sind alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die unter den Eingruppierungsmerkmalen des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungsdienst) fallen.

Der DBSH ruft die entsprechenden Mitglieder aus NRW zur Teilnahme auf.

Wir treffen uns am 21. Mai 2015 ab 11:00 Uhr auf dem Stiftsplatz in Bonn, um gemeinsam zu demonstrieren!  Ca. 11:45 Uhr Start des Demozuges und ca. 12:30 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Münsterplatz.

Da auch nach fünf Terminen bei den Verhandlungen über Eingruppierungsverbesserungen im Sozial- und Erziehungsdienst keine Annäherung erreicht werden konnte, erhöhen wir jetzt den Druck.

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Streikaufruf für den 21.05.2015 in Bonn 140 kB Streikaufruf für den 21.05.2015 in Bonn
Informationen zu Stempeln bei Streik 274 kB Informationen zu Stempeln bei Streik

Streikfreigabe ab 08.05.2015

Der dbb erteilt den Mitgliedern des DBSH im Sozial- und Erziehungsdienst, die unter den Eingruppierungsmerkmalen des Anhangs zu der Anlage C (VKA) zum TVöD (Eingruppierung Sozial- und Erziehungs-dienst) fallen, die Streikfreigabe ab 08.05.2015 bis auf Weiteres.

Anfragen bzgl. möglicher Streikaufrufe vor Ort in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung richten Sie bitte an ihre zuständigen Streikbeauftragten innen Landesverbänden. Weitere Informationen erfahren Sie hier: www.dbsh.de/gewerkschaft/bundestarifkommission/ansprechpartnerinnen.html

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Streikfreigabe des dbb ab 08.05.2015 86 kB Streikfreigabe des dbb ab 08.05.2015

96,53 Prozent für Streik im Sozial- und Erziehungsdienst!

Als erste der verhandelnden Gewerkschaften hat der dbb als Dachgewerkschaft des DBSH das Ergebnis der Urabstimmung zu den Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst verkündet. Mit 96,53 Prozent Zustimmung haben die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst ein eindeutiges Votum abgegeben: Streik gegen Stillstand ist das Ziel, wenn demnächst Kolleginnen und Kollegen die Kitas oder die sozialen Einrichtungen ihrer Kommune geschlossen halten.

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Flugblatt des dbb zum Ergebnis der Urabstimmung 1.3 MB Flugblatt des dbb zum Ergebnis der Urabstimmung

26.04.2015: DBSH führt Urabstimmung zum SuE durch

Foto: Frank Wollinger

Entsprechend der Empfehlung des dbb hat die Bundestarifkommission des DBSH einstimmig beschlossen, eine Urabstimmung unter den Beschäftigten durchzuführen, die unter das verhandelte Tarifwerk, den Sozial- und Erziehungsdienst im TVöD fallen. Nach den inakzeptablen Vorschlägen der Arbeitgeberseite entscheiden nun die Kolleg_innen, ob Sie in Streik treten.

Für die Urabstimmung erhalten alle Mitglieder, für die Arbeitgeber aus dem Bereich der Gültigkeit des SuE in der Bundesgeschäftsstelle hinterlegt sind, die Abstimmungsunterlagen per Post. Sollten Kollegen_innen keinen Stimmzettel erhalten, so kann das u.a. daran liegen, dass sie ihre Dienststelle oder einen Wechsel nicht mitgeteilt haben. Die Bundesgeschäftsstelle wird dann nach Erhalt der aktuellen Daten des Arbeitgebers den Stimmzettel zusenden.

Sollten Sie die Aktualisierung Ihres Arbeitgebers versäumt haben, können Sie die abstimmungsunterlagen unter Nachweis Ihres Arbeitgebers unter btk-leitung[at]dbsh.de anfordern.

SuE-Verhandlungsrunde am 16.04.2015 in Hannover bleibt ergebnislos

Erneut blieben die Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst am 16.04.2015 ohne Ergebnis. Nach Ende der Gespräche zeigten sich die Gewerkschaften kampfbereit. "Auch am 20.04.2015, wenn die Soziale Arbeit im SuE verhandelt wird, werden wir wieder unseren Protest gegen eine solche unverständliche Haltung der Arbeitgeber mit den Kollegen _innen kundtun," so Michael Leinenbach, Bundesvorsitzender des DBSH.

Weiter hier.

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SuE-Verhandlungsrunde am 16.04.2015 ergebnislos 503 kB SuE-Verhandlungsrunde am 16.04.2015 ergebnislos

Tarifabschluss nun auch in Hessen

Auf Einkommenserhöhungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern des hessischen Landesdienstes im Gesamtvolumen von durchschnittlich 4,87 Prozent für die kommenden 24 Monate haben sich Gewerkschaften und Landesregierung am 15. April 2015 in Dietzenbach geeinigt. Zum 1.3.2015 steigen die Gehälter um zwei Prozent, zum 1.4.2016 werden sie um weitere 2,4 Prozent, mindestens aber 80 Euro (Mindestbetrags-Regelung bis einschließlich Entgeltgruppe 9, ab Entgeltgruppe 10 greift ausschließlich lineare Anpassung), erhöht.

Weitere Informationen:

Fragen und Antworten zur Einkommensrunde 2015

Zusammenfassung des dbb zu den Ergebnissen der Tarifverhandlungen zum TV-L

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Fragen und Antworten zur Einkommensrunde 2015 551 kB Fragen und Antworten zur Einkommensrunde 2015

Hartnäckigkeit zahlt sich aus - Vierte Verhandlungsrunde zum Tarif der Länder bringt Ergebnis

Am 28.03.2015 einigten sich die Verhandlungspartner auf einen Kompromiss für den Tarif der Länder. Im Folgenden die Pressemitteilungen des dbb hierzu: 

"Ohne die tolle Unterstützung in der letzten Woche, als erneut bundesweit mehr als 10.000 Beschäftigte die Aktionen der Gewerkschaften unterstützt haben, wären die Verhandlungen heute hier in Potsdam mit hoher Wahrscheinlichkeit gescheitert“, zeigte sich Willi Russ über den spät am Abend des 28. März  sichergestellten Kompromiss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erleichtert. Russ weiter: „Mit dem linearen Abschluss von durchschnittlich 4,6 Prozent halten wir Anschluss an die allgemeine Entwicklung, mit dem Einstieg in eine Entgeltordnung für Lehrkräfte haben wir tarifpolitische Handlungsfähigkeit auch in schwierigsten Fragen bewiesen und schließlich haben wir die Zusatzversorgung zukunftsfähig gehalten und bei einer Erhöhung der Eigenbeteiligung mögliche Leistungskürzungen verhindert."

Verhandlungsfahrplan SuE festgelegt

Am 23. März 2015 wurden in Münster die Tarifverhandlungen für die Be-schäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst mit der Vereinigung der kommu-nalen Arbeitgeberverbände (VKA) fortgesetzt. Gegenstand der Verhandlungsrunde war die Eingruppierung von Kita-Leitungen und stellvertretenden Leitungen. Konkrete Ergebnisse wurden nicht erzielt. Beide Seiten haben sich jedoch auf einen konkreten Fahrplan geeinigt. Bei dem Folgetermin am 9. April in Düsseldorf wird es um Erzieherinnen/Erzieher und Kinderpflegerinnen/Kinderpfleger gehen. Am 16. April in Hannover steht dann die Eingruppierung der Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung auf der Agenda. Am 20. und 21. April 2015 in Frankfurt geht es dann um die Berufe in der Sozialen Arbeit sowie um die Spezialmerkmale im Sozial- und Erziehungsdienst.

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Verhandlungsfahrplan SuE festgelegt 453 kB Verhandlungsfahrplan SuE festgelegt

Tarifverhandlungen der Länder ergebnislos vertagt

Auch die dritte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Länder ist am 17. März 2015 in Potsdam ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. „Offensichtlich müssen die Kolleginnen und Kollegen in den Dienststellen und Betrieben ihren Arbeitgebern noch mehr Dampf machen“, kommentierte der Zweite Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb, Willi Russ.

Pressemeldungen des dbb zur 3. Verhandlungsrunde 2015

Aktuelles zum Sozial und Erziehungsdienst

Erste Runde im Sozial- und Erziehungsdienst ohne Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst ist am 25.02.15 in Hannover ohne Ergebnis geblieben. „Es zeichnet sich ab, dass dicke Bretter gebohrt werden müssen“, so die Einschätzung des Bundesvorsitzenden des DBSH Michael Leinenbach. Entsprechend der Veröffentlichungen der Arbeitgeber (VKA) kann davon ausgegangen werden, dass diese einer grundsätzlichen Wertschätzung der Tätigkeiten der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zustimmen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Kindertagesstädten leisten durch ihre Arbeit eine Investition in unser aller Zukunft. Ich erwarte von den Arbeitgebern, dass sie diese Leistung dann nicht nur mündlich sondern auch fiskalisch wertschätzen“, so die Tarifbeauftragte des DBSH Gaby Böhme. Neben dem Einsatz einer Aufwertung für die Beschäftigten in den Kindertagesstätten setzen sich die Gewerkschaften für dieBbeschäftigten der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik, der Kinderpfleger_innen usw. ein.

Die Tarifverhandlungen werden am 23.03. in Münster fortgesetzt.

Verfasser: Michael Leinenbach

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dbb zum Verhandlungsauftakt SuE 311 kB dbb zum Verhandlungsauftakt SuE

Forderungen und Aktionen zum Sozial- und Erziehungsdienst

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Forderungskatalog des dbb zum SuE 406 kB Forderungskatalog des dbb zum SuE


Forderungen und Informationen           Aktivitäten des dbb
             des DBSH  
                   

dbb stellt Team für die Verhandlungen zum SuE zusammen

Das Team des dbb für die Verhandlungen zum SuE

Der dbb hat sein Team für die Verhandlungen zum Tarif Sozial- und Erziehungsdienst zusammen gestellt. Der DBSH ist als Fachgewerkschaft über die Tarifbeauftragte Gaby Böhme und den Vorsitzenden Michael Leinenbach vertreten. Gemeinsam wird sich das Team um eine Aufwertung der Sozialen Berufe bemühen.

Gesichter der Sozialen Arbeit des DBSH und des dbb in den Tarifverhandlungen SuE 2015

Simone Theis
Frank Hollatz

Einkommensrunde 2015

Weitere Informationen dazu finden Sie hier!

Betriebsratswahlen 2014

Der dbb hat seine Online-Plattform zu den Betriebsratswahlen 2014 gestartet.

Anfragen im DBSH bitte an mitbestimmung@dbsh.de richten. 

Weitere Informationen zur Mitbestimmung des DBSH hier!