Inklusion

Hier finden Sie verschiedene Stellungnahmen des DBSH zu dem Handlungsfeld "Inklusion". Natürlich stehen Ihnen auch alle Texte als Download zur Verfügung.

Für den Funktionsbereich stehen Ihnen auf Bundesebene und in den jeweiligen Landesverbänden verschiedene Ansprechpartner_innen zur Verfügung.

BvSH e.V. unterstützt Stellungnahmen des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V.

Stand Juli 2016

Das korporative DBSH-Mitglied der Bundesverband der SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen für Hörgeschädigte e.V. (BvSH) unterstützt die Stellungnahmen des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V.

  • zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans 2.0 der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (NAP 2.0)

und

  • zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz) vom 26.04.2016.

Positionspapier: Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften

 – Professionelle Standards und sozialpolitische Basis

Stand März 2016

„Das vorliegende Positionspapier soll eine Grundlage für die professionelle Selbstverständigung in der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen bieten, aber auch in der übergreifenden sozialpolitischen Diskussion zum Einsatz kommen. Es soll Sozialarbeiter_innen ermöglichen, sich in ihrem Handeln und dessen Begründung auf geteilte berufsethische und fachliche Standards zu berufen. Ferner soll es dazu beitragen, mehr Transparenz und Verbindlichkeit hinsichtlich der Leistungen der Sozialen Arbeit herzustellen und die erforderlichen Rahmenbedingungen einzufordern. Schließlich soll das Positionspapier Qualitätsentwicklungsprozesse im Bereich der Sozialen Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften anregen, um diese noch stärker am Bedarf der sie Nutzenden, das heißt den Geflüchteten selbst, zu orientieren.“

Der DBSH begrüßt sehr die Definition von fachlichen Standards in den Arbeit mit Menschen auf der Flucht in eine sichere Zukunft. Aus Sicht des DBSH eignet sich das Positionspapier hervorragend um auch bestehende Einrichtungen dahingehend zu überprüfen, ob diese sich an Standards halten oder ob es sich seitens der verantwortlichen Politik nur um politische Lippenbekenntnisse handelt, die Standards unterlaufen.

Integrations- und Einwanderungsgesetz dringend erforderlich

Stand Dez. 2015 

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) e.V. (Funktionsbereich Inklusion) fordert anlässlich der aktuellen Situation in der Flüchtlingsarbeit dringend ein bundeseinheitliches Integrations- und Einwanderungsgesetz.  »weiterlesen 

Inklusion als Möglichkeit

(Stand 11.2015) 

Im November traf sich der Funktionsbereich "Inklusion" zum Netzwerktreffen auf Bundesebene in der Geschäftsstelle des DBSH in Berlin. Neben dem Kennenlernen der neu formierten Arbeitsgruppe, standen allgemeine und grundlegende Gespräche zu einem sehr umfangreichen Bereich an. »weiterlesen 

Erklärung zur Flüchtlingssituation

(Stand 22.10.2015) 

In ihrer aktuellen Stellungnahme spricht sich die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) für eine Willkommenskultur und eine faire Auseinandersetzung darüber aus, wie einheimische Bevölkerung und Flüchtlinge zusammenleben können. SozialarbeiterInnen nehmen in diesem Prozess der gegenseitigen Annäherung eine Schlüsselstellung ein. »weiterlesen 

Flucht, Migration und Zuwanderung als Herausforderung - Die Aufgabe der Sozialen Arbeit in der Krise

(Stand Oktober 2015) 

Zu einem Austausch über die aktuelle Situation der Flüchtlingsströme, Migration und Zuwanderung trafen sich der Generalsekretär des International Federation of Social Workers (IFSW global) Rory Truell, das Mitglied des österreichischen Bundesvorstandes OBDS Dunja Gharwal, die 2. Bundesvorsitzende des DBSH Gabriele Stark-Angermeier, der Landesvorsitzende des DBSH Bayern Dr. Winfried Leisgang und der Bundesvorsitzende des DBSH Michael Leinenbach, in München. Die Situation in Europa, schwerpunktmäßig die Betrachtung aus dem Fokus der Situation Deutschland, bildete die Grundlage der Gespräche. »weiterlesen 

Netzwerk Flüchtlingspolitik

(Stand 16.09.2015)

Der DBSH richtet für Praktiker_innen im Handlungsfeld der Flüchtlingspolitik ein Netzwerk ein. Innerhalb des Netzwerkes Flüchtlingspolitik soll die Möglichkeit bestehen sich über konkrete Fragestellungen austauschen und Erfahrungen aus den verschiedenen Bundesländern und Regionen zusammen tragen zu können. Gleichzeitig werden wir gezielte Informationen über das Netzwerk Flüchtlingspolitik versenden.

Kontakt:

Postadresse:

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH)
Norman Kohle

Assistent  des 1. Vorsitzenden

Michaelkirchstraße 17/18
10179 Berlin

Mobil:

Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH)

Michael Leinenbach

mobil:+49 176-22993243
Email: vorsitzenderdbsh[at]gmail.de

Menschen in Not - eine Herauforderung für Europa - Resolution des dbb

Millionen von Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht: Krieg, politische, ethnische oder religiöse Verfolgung, Naturkatastrophen oder Hunger sind Gründe, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und Strapazen und Gefahren auf sich zu nehmen, um in einem anderen Land eine sichere Zukunft zu suchen. Die politische Destabilisierung ganzer Regionen entwickelt sich zu einer massiven Belastungsprobe für Europa.

Der dbb positioniert sich in einer Resolution klar zu den anstehende Aufgaben.

Beschreibung: Dateigröße: Download:
Resolution Menschen in Not des dbb 43 kB Resolution Menschen in Not des dbb

Wehret den Anfängen - Gemeinsame Erklärung

der Funktionsbereiche FB Inklusion, FB Kinder- und Jugendhilfe sowie FB Beratung und Therapie des DBSH (Gliederungen des DBSH) zu Migration und Flüchtlingspolitik

(Stand Juli 2015)

Die Funktionsbereiche FB Inklusion, FB Kinder- und Jugendhilfe sowie FB Beratung und Therapie des DBSH haben eine gemeinsame Erklärung zur Situation der Migration und der Flüchtlingspolitik erarbeitet. Um der in der Erklärung aufgezeigten anwaltlichen Forderungen eine größtmögliche Resonanz zu ermöglichen haben die Sprecher_innen der Funktionsbereiche diese zur Zeichnung freigegeben.

Unterstützer_inner der Erklärung die diese zeichnen möchten senden bitte eine Mail an leinenbach[at]dbsh.de in der Name, Vornahme, Ort und ggf. die Organisation, der Verband oder der Verein benannt werden für die diese sprechen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Sprecher_innen der Funktionsbereiche
Sebastian Bartusch, Anette Plewka, Thomas Greune, Michael Leinenbach

DBSH bei der BvSH Jahresarbeitstagung 2015

Auf der 42. Arbeits- und Fortbildungstagung des BvSH wird der Vorsitzende des DBSH unter dem Schwerpunkt Ethik und Werte die neue Berufsethik des DBSH den Mitgliedern des BvSH  entsprechend vorstellen. 

Bundespräsident Gauck besucht Stand des DBSH auf dem 80. Deutschen Fürsorgetag

Am 16.06.2015 besuchte Bundespräsident Joachim Gauck auf dem 80. Deutschen Fürsorgetag in Leipzig den Stand des DBSH.

Im kurzen Gespräch mit dem Bundespräsidenten wurde von ihm das Thema Inklusion und die Aufgabe angesprochen, dass neben der Politik auch die Verbände (und somit auch wir) die Erarbeitung von Standards angehen müssten. Inklusion sollte nicht ideologisiert werden, sondern alle Beteiligten sollten über die Erarbeitung von klaren Regelungen gesellschaftlichen Auftrag mitarbeiten.

Vor Ort begrüßten neben dem Bundesvorsitzenden Michael Leinenbach auch Heidi Bauer-Felbel, Ingrid Krämer, Thomas Greune sowie aus Sachsen Thomas Santa und Matthias Stock den Bundespräsidenten.

Michael Leinenbach im Gespräch mit dem Bundespräsident Joachim Gauck und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung
Kolleg_innen des DBSH mit dem Bundespräsidenten

Rote Karte für die Politik

Ich gebe die „rote Karte“ an die Bundesregierung, weil sie nicht Schluss macht mit Sonderwelten für Menschen mit Behinderungen, weil sie es unterlässt die Inklusion, die Selbstbestimmung und die Chancengleichheit in ihren Gesetzesvorhaben voran zu bringen.

(Nach 6 Jahren Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) keine Gesetzesnovellierungen um den Vorgaben der BRK zu entsprechen)

Eileen Moritz

Koordination der Politikberatung behinderte Expert*innen 

Mehr zur Rote-Karte-Aktion des DBSH hier.

Inklusion und Soziale Marktwirtschaft

Zwei unterschiedliche oder sich ergänzende gesellschaftliche Haltungen und Wertesysteme? - Ein politischer Vergleich!

Verfasst von Michael Leinenbach
(Stand Februar 2015)

Inklusion und Soziale Marktwirtschaft. Wo stehen wir zurzeit in der deutschen Gesellschaft? Welche Erwartungshaltungen sind erwachsen - welche Wege sind wir bereit zu gehen? Sind Inklusion und Soziale Marktwirtschaft zwei unterschiedliche oder sich ergänzende gesellschaftliche Haltungen und Wertesysteme?

Um sich dieser Fragestellung zu nähern bedarf es zunächst eines Versuches einer Erklärung der beiden Begrifflichkeiten. Zunächst widmet sich der Artikel, entsprechend der längeren historischen Bedeutung in Deutschland, der Sozialen Marktwirtschaft, er beschäftigt sich dann mit dem Ansatz der Inklusion in Gänze und der UN Behindertenkonvention und versucht dann die Ansätze auf Parallelen, Schnittmengen, Anschlussmöglichkeiten oder auch Abgrenzungen hin zu betrachten

Mehr dazu:

Beschreibung: Dateigröße: Download:
Inklusion und Soziale Marktwirtschaft 856 kB Inklusion und Soziale Marktwirtschaft

Selbstbestimmung versus Fremdbestimmung

Im Gespräch mit der Expertin Eileen Moritz

(Stand Dez. 2014)

Um über das Verhältnis von "Selbstbestimmung versus Fremdbestimmung" sowie weitere Themen der Inklusion zu sprechen, trafen sich Eileen Moritz (Politikberatung behinderte Expert_innen), Katja Schmollack und Michael Leinenbach in Berlin.

Inklusion als Querschnitt des gesellschaftlichen Lebens. Aus dieser Haltung heraus verfasste Katja Schmollack ihre Bachelor-Thesis, die eine exemplarische Fallstudie zum Thema Selbstbestimmung im stationären Wohnen beschreibt. Katja Schmollack stellt in ihrer Thesis fest, dass das stationäre Wohnen in Deutschland immer noch das gängigste Modell der Wohnformen für Menschen mit Behinderung darstellt. Gleichzeitig erachtet Katja Schmollack die Umsetzungsmöglichkeiten von Selbstbestimmung in diesem Bereich als besonders elementar.
Die Tatsache, dass Menschen mit Behinderung aus finanziellen Gründen dazu gezwungen werden eine Heimunterbringung zu wählen, wird in dem Parallelbericht der "Allianz der BRk"  (welcher im März 2013 an Tom Koenigs (Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestags) übergeben wurde, aufgegriffen.Was das für die dort lebenden Menschen bedeutet, beschreibt ihre Thesis. Sie kritisiert jedoch vor allem die interne Umsetzung der Inklusion und Selbstbestimmung seitens der Behindertenverbände selbst. Auf politischer Ebene sieht es anders aus als faktisch bzw. auf institutioneller Ebene. Die Heimaufsichten sind angehalten einiges zu überprüfen, doch leider arbeiten diese maßgeblich auf den grundlegenden Kriterien der Pflege-und Altenhilfe.

Am Ende des Gespräches war allen klar, am Thema Inklusion muss weiter gearbeitet werden. Perspektivisch wurde überlegt speziell auch Fragestellungen "Selbstbestimmung versus Fremdbestimmung" zu betrachten. Als konkrete Aktionen sollten einerseits eine verstärkte politische Arbeit und andererseits eine aktive Bildungsarbeit erfolgen. Weitere Gespräche sind diesbezüglich geplant.       

Download

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Bachelor Thesis: Selbstbestimmung in der stationären Behindertenhilfe 501 kB Bachelor Thesis: Selbstbestimmung in der stationären Behindertenhilfe

Haltung zu „Inklusion und Teilhabe“ - Grundlage UN Behindertenkonvention

(Stand 04.2013) von Michael Leinenbach

„Zweck des Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD) vom 13.12.2006 (Resolution 61/106 der Generalversammlung der UNO - in Kraft getreten am 03.05.2008) ist es, den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern.

Zu den Menschen mit Behinderungen zählen Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben die in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren ihre volle und wirksame Teilhabe gleichberechtigt mit anderen an der Gesellschaft behindern können.“ [1]

Der DBSH  fordert die Anerkennung des neuen Verständnisses des Begriffs der Behinderung in der Sozialgesetzgebung zu verankern und das politische Handeln sowie die Haltung daran auszurichten.


[1] http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/menschenrechtsinstrumente/vereinte-nationen/menschenrechtsabkommen/behindertenrechtskonvention-crpd.html#c1911 / Korrigierte Fassung der zwischen Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz abgestimmten Übersetzung

Mehr dazu:

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Haltung zur Inklusion 456 kB Haltung zur Inklusion