Archiv 2016

Soziale Arbeit im Visier von Rechtsextremen

Hass - Mails bestärken Solidarität im DBSH

Stand Februar 2016 

Bereits mit seiner Erklärung "Wehret den Anfängen" zur Migrations- und Flüchtlingspolitik vom Juli 2015 hatte der DBSH auf die Bedeutung der Menschenrechte angesichts der aktuellen Entwicklungen hingewiesen. Wie treffend dieser Titel der Erklärung knapp ein halbes Jahr später ist, zeigen die aktuellen "Hass-Mails" mit rechtsextremen Hintergrund, die immer häufiger im DBSH eingehen und selbst uns in ihrer Deutlichkeit überraschen.

In diesen Mails werden Sozialpädagog_innen beispielsweise als „verdammte Hochverräter“ bezeichnet. Für den Fall einer erhofften „Machtübernahme“ wird eine gewaltsame „Abrechnung“ mit den Angehörigen der Profession angedroht.

Wir erleben aktuell eine gesellschaftliche Veränderung, in der Hetze, Gewaltandrohungen und vollzogene Straftaten zur Tagesordnung werden. Ein politischer Diskurs soll durch ein Klima der Angst unterbunden werden. In Teilen unterscheidet sich diese Entwicklung von der Situation der 1930er Jahre nur noch durch die Kommunikationswege und –medien, nicht jedoch in ihren Inhalten und ihrer Intention.