Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. Mitglied werdenperson_add

Archiv 2014 und älter

Stellungnahme des IFSW zu den Schweige- und Protestmarsch in Malta

Stand Juni 2013

Hier finden Sie die Stellungnahme des ISFW zu der Aktion des maltesischen Verbandes der SozialarbeiterInnen (MASW):

http://ifsweurope-ifsweurope.blogspot.de/2013/06/malta-silent-demonstration-against.html

http://ifsweurope-ifsweurope.blogspot.de/2013/06/malta-silent-demonstration-against_7.html

 

Liebe KollegInnen,

Als Reaktion auf jüngst berichtete gewaltsame Aggression gegen zwei SozialarbeiterInnen der Richmond Foundation, organisierte der maltesische Verband der SozialarbeiterInnen (MASW) einen Schweigemarsch, um Solidarität mit den KollegInnen zu zeigen und um gleichzeitig Aufmerksamkeit dafür zu erzeugen, dass Gewalt gegen SozialarbeiterInnen und andere helfende Professionen nicht toleriert wird.
Zu diesem Zweck hielt MASW in der Nähe des Café Cordina, in der Republik-Strasse, am Montag 3.Juni 2013 um 17:30 eine Demonstration ab. Die Ministerin für Familien und Soziale Solidarität (Hon. Dr. Marie Louise Coleiro Preca) und der Schattenminister (Hon. Dr. Chris Said) wurden von dieser Veranstaltung informiert und waren anwesend, um die Bedenken der SozialarbeiterInnen anzuhören.
Ein Anzahl von SozialarbeiterInnen nahm an der Demonstration teil, vor allem da dies ein kritischer Punkt für SozialarbeiterInnen und andere helfende Berufe ist. MASW übergab auch einen formellen Bericht zusammen mit Empfehlungen des Verbandes an die Ministerin und den stv. Minister für Familien und Soziale Solidarität.

IFSW-Europe beglückwünscht MASW und alle SozialarbeiterInnen in Malta zu dieser starken Initiative.

Freundliche Grüsse

Cristina Martins
(IFSW President European Region)

(Übersetzung: Maria Moritz)

World Social Work Day

 - Sozialen und wirtschaftlichen Ausgleich fördern -

Am 19.3 2013 findet der World Soical Work Day (WSWD) statt, dieses Jahr  liegt das Thema auf dem Schwerpunkt "Sozialen und wirtschaftlichen Ausgleich fördern". Alle SozialarbeiterInnen weltweit sind herzlich eingeladen den Tag der Sozialen Arbeit  zu feiern und sich an den zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen  zu beteiligen.

Der Junge DBSH hat hierzu eine Stellungnahme veröffentlicht. Lesen Sie hier mehr dazu.

Wer wissen möchte, was in anderen Europäischen Ländern geplant, gemacht und gezeigt wird, findet weitere Infos hier. 

Weltweite Informationen finden Sie  zum WSWD hier.

Diskrimierung Homosexueller in Russland

Stand Januar 2013

Russland missachtet Menschenrechte

Duma beschließt Gesetz „gegen homosexuelle Propaganda“

„Wehret den Anfängen!“ – mit großer Sorge beobachtet der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) e.V. die Vorgänge in Russland. Nachdem das russische Parlament - die „Duma“-  in erster Lesung das Gesetz „gegen homosexuelle Propaganda“ beschlossen hat wird der Verstoß gegen Menschenrechtskonventionen staatlicherseits immer offenkundiger. „Gerade in einer auf Inklusion ausgerichteten Weltgesellschaft sollte Exklusion der Vergangenheit angehören“, so der Bundesvorsitzende Michael Leinenbach.

Der OBDS (Österreichischen Berufsverbandes der Sozialarbeiter/innen) hat am Wochenende in seinem Vorstand beschlossen die Erklärung zu unterstützen und hat eine eigene Erklärung für den Österreichischen Bereich verfasst.

Liebe Maria Moritz (Vorsitzende des OBDS), herzlichen Dank für Deine / Eure Solidarität.

Mehr dazu:

Beschreibung: Download:
Erklärung des DBSH 881 KB
Erklärung DBSH in Englisch 481 KB
Erklärung des OBDS 132 KB

Ehemalige Heimkinder

Stand 2011

Zahlreiche Menschen, welche in Kinderheimen aufwuchsen, leiden noch heute unter den Nachwirkungen damaliger Heimerziehung. An den DBSH wurde nun die Frage herangetragen wie sich der Sachstand der Umsetzung des Beschlusses des „Runden Tisches Heimerziehung“ bezüglich der Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlauf- und Beratungsstelle u.Ä. im Saarland  gestaltet.

Der DBSH Saar wird sich diesem Thema widmen und unterstützt die Betroffenengruppe der Heimerziehung der 40er bis 70er Jahre.

Mehr dazu hier.

Freispruch für ungarischen Sozialarbeiter

Stand 2012

Wie die Vorsitzende des Österreichischen Berufsverband der SozialarbeiterInnen (OBDS) Maria Moritz mitteilte, wurde der ungarische Sozialarbeiter Norbert Ferencz vom Obersten Gericht von allen Anklagen freigesprochen!Sie sagte „Liebe KollegInnen, Eure Protestschreiben und Unterschriften auf der Petition sowie die internationalen Proteste haben entscheidend dazu beigetragen, dass in Ungarn eine Entscheidung für die Menschlichkeit gefallen ist! Was Solidarität über Grenzen hinweg alles kann!“

Der Landesverband Saar bedankt sich bei allen, die sich solidarisch erklärt haben.

Anette Plewka, stellv. Landesvorsitzende

Ungarn: Sozialarbeiter soll für berufliches Engagement in Haft Europaweiter Protest gefordert.

Stand Nov. 2011

Immer wieder steht Ungarn im Mittelpunkt der europäischen Öffentlichkeit. Seitdem bei den Wahlen am 11. und 25. April ein Bündnis der nationalkonservativen Fidesz und der nationalkonservativen / rechtspopulistischen KDNP eine 2/3-Mehrheit errang wird der Staat umgebaut. Eine neue Verfassung beschwört Gott, Krone, Vaterland, Christentum, Familie und Nationalstolz, ein umstrittenes Mediengesetz führte zu europaweiten Protesten. Was nicht sein darf, darf man auch nicht lesen und geschweige denn sehen – so das Credo ungarischer Innenpolitik. Viele repressive Maßnahmen gegen von Armut betroffene Menschen gipfelten jetzt in einer neuen Verordnung: Das Durchsuchen von Müll nach verwertbaren Lebensmitteln und Gegenständen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Dagegen habe ungarische Sozialarbeiter mit einer kleinen Straßenaktion friedlich demonstriert (siehe hierzu: http://mindennapi.hu/cikk/tarsadalom/rendorok-hurcoljak-el-a-szegenyekert-tuntetoket-video-/2011-03-11/1997). Bei dieser Demonstration wurden einige Sozialarbeiter festgenommen. Der vom Kollegen Norbert Ferencz unterzeichnete Aufruf zu dieser Aktion brachte ihm eine Anklage wegen Landfriedensbruch ein, in erster Instanz wurde er am 4. November zu drei Jahren Haft verurteilt.

Der „Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH)“, Mitglied der „International Federation of Social Workers (ifsw)“, protestiert gemeinsam mit vielen anderen europäischen Verbänden auf das Schärfste gegen die Repressalien, denen KollegInnen in Ungarn ausgesetzt sind.

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit fordert die sofortige Aufhebung der Verurteilung gegen den Sozialarbeiter Norbert Ferencz!

Erweiterter Vorstand des DBSH

Zum Hintergrund:

International Code of Ethics: http://www.ifsw.org/p38000739.html

Mehr dazu:

Beschreibung: Download:
Stellungnahme zur Verfolgung in Ungarn 162 KB

Berufsstand-News

NEWS | 06.07.2018

Die Jugendhilfe muss auch helfen können

NEWS | 02.07.2018

Kommentar zu: Nein zu der Verschärfung der Asyl- und Grenzpolitik! Nein zu der Auslagerung des sogenannten „Migrationproblems“!

NEWS | 25.06.2018

DBSH auf dem HumanistenTag in Nürnberg vertreten