Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.

Fachbereich Traumapädagogik

Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

Kinder und Jugendliche weisen in der Kinder- und Jugendhilfe häufig ein hochtraumatisiertes und bindungsgestörtes Verhalten auf. Die Problematik ist oftmals bekannt, jedoch ist im Umgang mit der Klientel meist ein Mangel an den erforderlichen traumaspezifischen Fachkenntnissen und der bewussten Berücksichtigung im pädagogischen Alltag seitens der Pädagog*innen erkennbar. Es bedarf eines empathischen und einfühlenden Wahrnehmens, sowie eines Verstehens der Klient*innen und ihres Handelns. Nur so kann eine Verarbeitung traumatischer Erfahrungen ermöglicht und die Klient*innen beim Verarbeitungsprozess unterstützt werden.

Der neue Fachbereich „Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe“ will praxisnahe Standards und traumapädagogische Konzepte ins Blickfeld nehmen, um diese zu erweitern. Zudem möchte der Fachbereich eine Sensibilisierung pädagogischer Fachkräfte für die Relevanz traumapädagogischer Methoden bewirken. Für die Klient*innen stellt zumeist bereits die Herausnahme aus ihrem bekannten sozialen und geschützten Umfeld eine Traumatisierung dar. Es bedarf somit der Kooperation mit anderen Fachkräften, um den bindungsgestörten und traumatisierten Klient*innen zu helfen, ein adäquates soziales Leben in und nach der Kinder- und Jugendhilfe zu sichern.

Anregungen oder Projektideen, die dazu dienen die Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe praxisnah zu gestalten, sind erwünscht!

Wir freuen uns auf einen kollegialen Austausch!


> Fachbereich Traumapädagogik

personEva Hennen

mail_outline traumapaedagogik(at)dbsh(dot)de

link Fachbereich Traumapädagogik

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