Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.

Aktuelle Veröffentlichungen

DBSH empfängt japanische Abordnung

Stand 01.10.2019 

Ende September 2019 empfingen die Sprecherin des Funktionsbereiches Kinder-und Jugendhilfe des DBSH, Heidi Bauer-Felbel, und der Leiter der DBSH Bundesgeschäftsstelle, Jörg Rummelspacher, eine Abordnung aus Japan. Diese stand unter der Leitung des Projekt-Vorsitzenden Prof. Shuji IKUTA, Teacher Education Center for the Future Generation der Nara University of Education und dem Assistenz-Professor Tetsuya Hoashi, Reserch Institute Higher Education Development Center der Universität Tokyo. Bei dem Gespräch ging es um das Thema „Professionelle Kinder- und Jugendhilfe“. 

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DBSH empfängt japanische Abordnung 200 KB

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfe-Gesetz)

Stand Oktober 2019
Verfasst von: DBSH und dem Funktionsbereich „Kinder- und Jugendhilfe des DBSH“ 

Ein modernes und zeitgemäßes Gesetz zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoptionen dient dem Kindeswohl und stärkt Familien. Der „Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.“ (DBSH) begrüßt daher grundsätzlich, dass mit dem Entwurf des „Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ offene Fragen im Rahmen der Adoptionen angegangen werden. 

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Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Ver-besserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfe-Gesetz) 284 KB

Gründung des neuen Fachbereich „ASD“ im DBSH

DBSH Kinder- und Jugendhilfe beim ASD-Bundeskongress 2019

Stand September 2019
Verfasst von: Christian Lohwasser

Vom 18.-20.09.2019 hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV) in Bielefeld den Bundeskongress für die „Allgemeinen Sozialen Dienste“ (ASD), auch unter RSD (z.B. Berlin), KSD (z.B. Hannover) oder BSA (z.B. München) bekannt, ausgerichtet. Der DBSH ist Mitglied im DV und Teil der Vorbereitungsgruppe für die inhaltliche Ausgestaltung, die dieses Jahr das Motto „Update oder Setup? ASD in gesellschaftlichen Umbrüchen“ in den Fokus rückte. Gemeinsam mit den anderen Kooperationspartner_innen, darunter u.a. der FH Bielefeld und der BAG ASD, wurde die Zukunftsfähigkeit und die Notwendigkeit einer Profilbildung der rund 563 ASD's im Bundesgebiet diskutiert. Entsprechend vielfältig und diffus sind die Ausgangsvoraussetzungen für die geplante SGB VIII-Reform seitens des Familienministeriums unter dem Stichwort „Inklusion“, bei dem weder die BAG ASD als Bundesarbeitsgruppe noch der DBSH als Professionsvertretung einbezogen sind.

So äußerte sich Michael Löher als Geschäftsführer des DV skeptisch zur Umsetzung der SGB VIII-Reform zum Jahresende. Auch wenn Familienministerin Franziska Giffey aufgrund des Klimakabinetts kurzfristig nicht teilnehmen konnte, so hat sie doch in ihrem schriftlichen Grußwort die Unterstützung des Forschungsprojekts der FH Münster zur „Profilbildung“ der ASD's bekannt gegeben, da hier noch eine große empirische Leerstelle über die kommunale Organisationshoheit zur Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe vorliegt.

Um den künftigen Herausforderungen besser begegnen zu können, haben sich Vertreter_innen des ASD aus verschiedenen Bundesländern (darunter NRW, Schleswig-Holstein, Berlin und Sachsen-Anhalt) am Vortag des Weltkindertags zum 19.09. getroffen, um den Fachbereich „ASD“ im DBSH e.V. zu gründen. Da auch im erweiterten Vorstand der BAG ASD Kolleg_innen des DBSH aktiv vertreten sind, wird der neue Fachbereich ASD die künftige Entwicklung kritisch begleiten und zu einer fachlichen Weiterentwicklung und Profilbildung beitragen. Weitere gesuchte Interessierte aus den ASD's können sich gerne bei Christian Lohwasser melden.


Der DBSH unterstützt den Appell - Exklusion beenden: Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!

Stand August 2019

Deutschland feiert aktuell 10.jähriges Jubiläum des Inkraftretens der menschenrechtlichen Verpflichtung aus der UN Behindertenrechtskonvention. Wie viel Grund zu feiern es gibt, variiert  nach  Lebensbereichen  wie  auch  jeweiliger  Perspektive.  Mit der Reform  durch  das Bundesteilhabegesetz in der letzten Legislaturperiode wollte der Gesetzgeber die Rechte von Menschen mit Behinderungen weiter stärken. In diesem Prozess ausdrücklich ausgenommen  war die Hilfeperspekive von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Die Aufhebung   der in  Deutschland  nach  wie  vor bestehenden und seit  Jahrzehnten  kritisierten  Aufteilung von Kindern  und  Jugendlichen  in  unterschiedliche  Zuständigkeiten je  nach Behinderungsform sollte einem eigenen Reformprozess vorbehalten bleiben. Dieser blieb aus und ist überfällig.  

Der DBSH unterstützt den von gut 260 Organisationen sowie mehr als 120 Forschenden und Lehrenden unterzeichneten Appell für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe. 

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Appell - Exklusion beenden: Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien! 674 KB

Eine Fallzahlbegrenzung im Jugendamt ist überfällig

Stand Juni 2019 

Für eine Begrenzung der Fallzahlen haben heute Beschäftigte der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste in den Jugendämtern demonstriert. Anlass der Aktion war, dass sich die Senatsverwaltung mit den Bezirken bisher nicht darauf einigen kann, wer dafür verantwortlich ist, eine verbindliche Begrenzung der Fallzahlen festzuschreiben. Die ursprünglich vereinbarte Begrenzung auf maximal 65 Betreuungsfälle pro Fachkraft ist daher bisher nicht verankert worden, was in der Praxis zu weit höheren Fallzahlen und einer drastischen Überlastung des RSD führt. Presseerklärung Presseerklärung AG Weiße Fahnen, DBSH Berlin, GEW BERLIN vom 20. Juni 2019. »weiterlesen 


Kinderschutzleitlinie veröffentlicht

Stand Februar 2019

Anfang des Jahres erschien, unter der Federführung der Fachgesellschaft "Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin" (DGKiM), die Leitlinie zu Kindesmisshandlung, -missbrauch und -vernachlässigung. Diese Kinderschutzleitline entstand im Zeitraum eines vierjährigen Prozesses der beteiligten Vertreter_innen aus den Bereichen der Jugendhilfe, Medizin, Pädagogik, Psychologie, Psychotherapie und Sozialen Arbeit. Unter den eingebundenen Fachgesellschaften und Organisationen zählt auch der "Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V." (DBSH), welcher sich durch den Vorstandsvorsitzenden, Michael Leinenbach, und den „Funktionsbereich der Kinder- und Jugendhilfe" immer wieder in den Prozess aktiv mit einbrachte. 

Die Entscheidung zur Entwicklung einer wissenschaftlichen und übergeordneten Leitlinie wurde 2011 im Rahmen des Runden Tisches sexueller Missbrauch getroffen. Die Koordination erfolgte durch den medizinischen Bereich mit Unterstützung der beteiligten 82 Fachgesellschaften, Organisationen, Bundesministerien und Bundesbeauftragten. 
 

Hier geht es zum Internetauftritt der Kinderschutzleitline. 
Hier können Sie die Aufklärungsbögen für verschiedene Professionen abrufen. 


Kritische Begleitung des Dialogprozesses „Mitreden und Mitgestalten“ zur Novellierung des SGB VIII

Stand Februar 2019 

Bereits seit mehreren Legislaturperioden bemüht sich die Bundesregierung einen von ihr angestoßenen Reformprozess der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) umzusetzen. Der „Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.“ (DBSH) hat diese Bestrebungen im Rahmen des Bündnis Kinder- und Jugendhilfe seit Jahren engagiert und kritisch begleitet. Im Ergebnis wurde der letztlich von der Bundesregierung 2017 vorgelegte Gesetzentwurf nicht im Bundesrat akzeptiert, so dass weiterhin das bisherige SGB VIII gilt. In der aktuellen Legislaturperiode will die Bundesregierung entsprechend des Koalitionsvertrages einen neuen Anlauf nehmen zur Reform des SGB VIII. Eine Erklärung des Funktionsbereich der Kinder- und Jugendhilfe des DBSH. 

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Kritische Begleitung des Dialogprozesses „Mitreden und Mitgestalten“ zur Novellierung des SGB VIII 464 KB

Berufsstand-News

NEWS | 15.10.2019

Buchtipp: Handbuch gesundheitsbezogene Soziale Arbeit

NEWS | 15.10.2019

Buchtipp "Schwere Arbeit"

NEWS | 12.10.2019

Studientagung "Gerechtigkeit schafft Frieden"

DBSH Dachorganisationen