Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.

Junger DBSH

Der Junge DBSH ist die Nachwuchsorganisation für Mitglieder des DBSH bis zum Alter von 35 Jahren. Dieser Funktionsbereich besteht aktuell aus knapp 1.600 Mitgliedern.

Der Junge DBSH versteht sich als offener Zusammenschluss junger Praktiker*innen und Studierender, die sich vor allem mit den drei Arbeitsschwerpunkten Studium, Hochschularbeit und Berufseinstieg beschäftigen. Darüber hinaus setzt der Junge DBSH sich in der Fach- und Berufspolitik explizit für die Belange von Studierenden Sozialer Arbeit und Berufseinsteiger*innen ein.

Sowohl in Gremien des DBSH, wie dem GfV oder der Bundestarifkommission, als auch in Gremien unseres Dachverbandes, der dbb Jugend, ist der Junge DBSH vertreten.

 

Beschreibung: Download:
Konzept Junger DBSH - Stand 2022
Flyer Junger DBSH

 

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Aktuelles


Bundesjugendtag der dbb Jugend – wir sind bereit für das Update!

Anne, Bundesleitungsteam und Paul, Ansprechperson Junger DBSH Berlin konnten den Jungen DBSH auf dem Bundesjugendtag der dbb Jugend in Berlin vertreten.

Der Bundesjugendtag ist das höchste Gremium der dbb Jugend und kommt alle 5 Jahre mit über 250 Delegierten der Fachgewerkschaften und Länder zusammen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Bundesjugendtages ist die Wahl einer neuen Bundesjugendleitung, nachdem die ehemalige BJL mit emotionalen Worten verabschiedete, wurden in die neue Bundesjugendleitung Matthäus Fandrejewski als Vorsitzender, Sandra Heisig als 1. Stellvertrende Vorsitzende und Daria Abramov, Claudio Albrecht und Toni Nickel als stellvertretende Vorsitzende gewählt.

Doch nicht nur die BJL wird am Bundesjugendtag neu aufgestellt, auch die politische Richtung der dbb Jugend für die nächsten 5 Jahre wird dort bestimmt. Die Delegierten stimmten über weit mehr als 100 Anträge ab.

Die Leitanträge standen unter den Themen „Mehr Mut zu Veränderungen“, „Mehr Jugend – die Welt aus Jungen Augen sehen“ und „Mehr Engagement wagen und zulassen“. Inhaltlich positionierten sich die Delegierten ausdrücklich für eine digitale Transformation im öffentlichen Dienst, gegen Extremismus sowie gegen weitere Einsparungen im öffentlichen Dienst.

Darüber hinaus müsse auch im öffentlichen Dienst mehr Wert auf Sozial- und Selbstkompetenz, kooperatives arbeiten und den Erwerb von Sprachen gelegt werden.   Konsens war, dass der öffentliche Dienst muss vielfältiger und diverser werden muss, um die heutige Gesellschaft abbilden zu können. Da können wir nur zustimmen und werden uns ins besonders bei diesen Themen in den nächsten 5 Jahren bei der dbb Jugend einbringen.

Neue Jugendpolitische Kommission gewählt!

Der Bundesjugendtag endet traditionell immer mit einer Sitzung des Bundesjugendauschusses und der Wahl der Jugendpolitischen Kommission. Die Jugendpolitische Kommission wird vom Bundesjugendausschuss gewählt und zur Unterstützung der Bundesjugendleitung eingesetzt.

Sie besteht aus 7 besonders erfahrenen Gewerkschaftler*innen aus den Reihen der dbb jugend und beteiligt sich an der inhaltlichen Schwerpunktarbeit der dbb Jugend.

Dieses Jahr wurde zum ersten Mal jemand vom Jungen DBSH in die Jugendpolitische Kommission gewählt! Anne Klotz wird als Mitglied der Jugendpolitischen Kommission die inhaltliche Arbeit der dbb Jugend mitgestalten. Als Vorsitzender wurde Maximilian Schmieding (Junge Philologen) gewählt, sein Stellvertreter ist Michael Haug (Junge Polizei). Weitere Mitglieder sind Alexander Lipp (Junger VBE), Dominik Konther (Gewerkschaft der Sozialverwaltung/dbbj Bayern), Janna Melzer (DVG Jugend/dbbj hessen) und Tim Lauterbach (BDZ Jugend).

Einladung zur BuWeiTa 2022 - Protest und Widerstand in der Sozialen Arbeit

BuWeiTa in Bielefeld – Jetzt anmelden!

An der gelungenen digitalen ITSA Veranstaltung der Rhein-Main-Gruppe setzen wir auf Bundesebene an und richten die nächste Bundesweite Tagung zum Thema „Protest und Widerstand in der Sozialen Arbeit“ aus. Wir laden gemeinsam mit dem Jungen DBSH Bielefeld alle Jungen DBSH Mitglieder vom 03. bis 06. Juni 2022 herzlich nach Bielefeld ein.

Es ist die Aufgabe der Vertreter*innen Sozialen Arbeit für eine menschenwürdige Gesellschaft einzutreten und Haltung zu zeigen. Das berufliche Handeln ist jedoch nicht ohne eine entsprechend geprägte persönliche Haltung professionell anzuwenden. Diese schließt eine kontinuierliche Weiterentwicklung des individuellen, kritischen Reflexionsvermögens ein. Die daraus gespeiste professionelle Haltung setzt in jedem Fall Zivilcourage voraus. Wie funktioniert Zivilcourage in einem neoliberalen System? Wo bleibt die Zeit während eines sechsemestrigen Bachelorstudiums oder eines Vollzeitjobs? Sind diese ethischen Grundsätze selbstverständlich oder müssen sie erkämpft werden? Wer macht das und wie und wie motivieren wir unsere Mitmenschen sich gegen die aktuellen Krisen des Systems zu stellen, sich für die Adressat*innen und ihre eigene Profession einzusetzen? Wie sind wir in der Praxis kritisch parteilich und setzen uns gegenüber den öffentlichen Auftraggeber*innen und den Anstellungsträger*innen für die Hilfesuchenden ein? Wie organisieren wir Studierende, um gegen die häufig schlechten Studienbedingungen zu protestieren?

Mit Best-Practice-Beispielen und konkreten Ideen, möchten wir bei der Bundesweiten Tagung des Jungen DBSH in Bielefeld zusammen diskutieren und arbeiten.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch! Meldet euch jetzt  hier an:  Anmeldung

Für DBSH Mitglieder kostet die Teilnahme 25 € und für Nicht-Mitglieder 50 €.

Euer Junger DBSH Bundesleitungsteam

 


Die Stimmen der europäischen Auszubildenden - laut & deutlich in Barcelona!

Verfasst von Anne Klotz

Die EU hat 2022 zum Jahr der europäischen Jugend erklärt. Im Rahmen dessen muss auch ein Fokus auf Ausbildung und Auszubildende gelegt werden. So fand am 24.03.22 die Veranstaltung „The voice of apprentices” im „Hospital de la Santa Creu i Sant Pau“ in Barcelona statt, organisiert von der Europäischen Komission, der Bertelsmann Stiftung, der katalonischen Regierung und dem European Apprentices Network (EAN). Das EAN ist ein Netzwerk von Auszubildenden auf europäischer Ebene. Ziel des Netzwerkes ist sicherzustellen, dass die Stimmen von Auszubildenden in Politik und Gesellschaft wahrgenommen werden. Die dbb Jugend als unser Dachverband ist Mitglied im EAN, Anne Klotz (Junger DBSH) und Melissa Luck (vbba Jugend) haben die dbb Jugend vor Ort vertreten.

Vor Ort konnten ca. 150 Vertreter*innen aus der Politik, nationalen und internationalen Organisationen, Gewerkschaften und Firmen an der Veranstaltung teilnehmen. Online dazugeschaltet waren zusätzlich über 400 weitere Teilnehmende. Die Veranstaltung bestand aus Podiumsdiskussionen, Workshops und einzelnen Reden. Besonderer Fokus des Events lag auf der psychischen Gesundheit von Auszubildenden, faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen sowie eine gesunde „Work-Life Balance“. Während der Diskussionen konnten Vertreter*innen von nationalen und internationalen Organisationen, Firmen und Gewerkschaften sowie Auszubildende ihre Erfahrungen und Forderungen teilen. Nachmittags wurden „Best Practice“ Beispiele für die Beteiligung und Repräsentation von Auszubildenden bei Entscheidungsprozessen sowohl in der Politik als auch bei Arbeitgeber*innen vorgestellt.

In Workshops bekamen alle Teilnehmenden die Möglichkeit verschiedene Themen zu diskutieren und mögliche Lösungen für entsprechende Problematiken zu erarbeiten. Ebenso ging es darum die Probleme von Auszubildenden auf europäischer Ebene zu priorisieren und dabei einen Konsens zu finden.

Melissa und Anne nahmen an einem Workshop teil, welcher sich mit einer gelingenderen Repräsentation der Stimmen von Auszubildenden bei Entscheidungsträger*innen befasste. So einfach die erarbeitete Lösung erscheint, soweit ist sie dennoch in vielen europäischen Ländern von der Realität entfernt: Wir kamen in der Arbeitsgruppe zu dem Konsens, dass der beste Weg Beteiligung der Auszubildenden, Ausbilder*innen, verantwortliche in ausbildenden Firmen sowie Auszubildendenvertretungen, wie Gewerkschaften, in Entscheidungsprozesse wäre. Ebenso bedarf es mehr Forschung über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Auszubildenden damit Forderungen eine wissenschaftliche Grundlage erhalten sowie die Realität widerspiegeln können. Auch wenn diese Punkte wie eine offensichtliche Antwort klingen, Konsens aller Vertreter*innen auf der Veranstaltung war, dass die Stimmen von Auszubildenden bei Entscheidungsprozessen schlicht überhört werden. Der erste Schritt hin zu einer Beteiligung ist jedoch auch die Repräsentation von Auszubildenden zu stärken, vor allem in Form von Selbstvertretungen. Österreich und Deutschland sind die einzigen europäischen Länder die überhaupt organisierte Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) haben. Darüber hinaus muss die Stigmatisierung von Ausbildungen als „niedrigerer Abschluss“ als z.B. universitäre Abschlüsse aufhören.

Das European Apprentices Network konnte am Abend sieben neue, aktualisierte Hauptforderungen des Netzwerkes vorstellen und so mit dem Ende dieser Veranstaltung einen Neustart feiern.

Am zweiten Tag hatten wir die Möglichkeit zwei Ausbildungsschulen für junge Menschen in Barcelona zu besuchen und spanische Auszubildende kennen zu lernen.

Wir freuen uns, dass wir bei dem Event dabei sein konnten und auch zukünftig mit dem EAN in Kontakt zu bleiben sowie weiter mitzuarbeiten – denn auch wenn auf den ersten Blick Ausbildung für den Jungen DBSH nicht relevant erscheint, so sind es auch Ausbildungsbedingungen junger Menschen für die Praxis in der Sozialen Arbeit relevant.

 


Unsere Statements zum World Social Work Day 2022


Zur Sonderseite Corona-Pandemie

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NEWS | 08.06.2022

Förderung der Entwicklung einer ökologischen Perspektive für die Soziale Arbeit

NEWS | 24.04.2022

Kein Krieg in der Ukraine! - No War in Ukraine!

NEWS | 01.03.2022

Krieg ist keine Lösung! - Statement des DBSH zur Ukraine

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