Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Meldungen,Berichte und Infos über Veranstaltungen und Ereignisse der DBSH Frauenvertretung.



Internationale Gleichstellungspolitik, Parität, Sorgearbeit

Stand Juni 2019
Verfasst von: Julia Wilke

Bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates gab es viele Themen zu diskutieren

Gabriele Stark-Angermeier, 2. Bundesvorsitzende und stellvertretende Sprecherin der DBSH-Frauenvertretung, und Julia Wilke, Assistenz 2. Bundesvorsitzende, nahmen vom 14.-16. Juni 2019 an der diesjährigen Jahresfachveranstaltung sowie Mitgliederversammlung 2019 des Deutschen Frauenrates teil.

Den Auftakt des Wochenendes bildete am 14. Juni eine Fachveranstaltung zum Thema "Globale Perspektiven - Gleichstellungspolitik International". Am Beispiel der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der G7/G20 wurde aufgezeigt und diskutiert wie nationale Frauen- und Gleichstellungspolitik in internationale Prozesse eingebettet ist und welche Rolle der Deutsche Frauenrat dabei einnimmt. 

Die am 15. und 16. Juni durchgeführte Mitgliederversammlung stand unter dem Motto "Mehr Frauen* – Mehr Demokratie", welches das zentrale Thema des Deutschen Frauenrates im vergangenen Jahr reflektiert. Die überparteiliche Kampagne #MehrFrauenindieParlamente leitstete bzw. leistet noch immer einen wesentlichen Beitrag zum aktuell diskutierten Paritätsgesetz und wurde u.a. in einer Gesprächsrunde aus Vertreter_innen aus CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken diskutiert.

Neben den Schwerpunktthemen geschlechtergerechte Haushaltspolitik, Ehrenamt, Parität sowie Sorgearbeit (in dessen Fachausschuss Gabriele Stark-Angermeier, 2. Bundesvorsitzende des DBSH, auch Mitglied ist), ist dieses Jahr zudem ein neues Thema auf die Agenda gewählt worden: "Demokratie unter Druck – Krisenanalyse und Demokratie-Empowerment“. 

Des Weiteren wurden eine Vielzahl an Anträgen diskutiert und angenommen. Der Antrag, der den Deutschen Frauenrat dazu aufruft sich für die Einführung einer bezahlten Freistellung für Väter und Co-Mütter nach der Geburt einzusetzen, wurde einstimmig angenommen und ist nun somit Teil der Lobbyarbeit. Er wurde durch den DBSH, zusammen mit dem Bundesverband der Mütterzentren e.V. gestellt. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung können unter https://www.frauenrat.de/wp-content/uploads/2019/06/Zusammenstellung-Beschlüsse-DF-2019_f.pdf eingesehen werden.


Halbe-halbe ist das Ziel!

Stand Juni 2019

Noch immer läuft die Kampagne #mehrfrauenindieparlamente des Deutschen Frauenrats.

Unter https://www.frauenrat.de/petition-mehrfrauenindieparlamente/ kann die Kampagne weiterhin per Unterschrift unterstützt und somit ein wichtiges Zeichen im Kampf für Gleichberechtigung von Frauen gesetzt werden. Mit der Kampagne werden die in den Parlamenten vertretenen Parteien aufgefordert, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben – sowohl bei Listenmandaten als auch bei Direktmandaten. 

Unterschreiben, teilen, darüber sprechen - der DBSH unterstützt die Kampagne ausdrücklich und empfiehlt als Argumentationsgrundlage für Diskussionen zum Thema die zur Kampagne gehörige Broschüre "Mehr Frauen in die Parlamente. Informationen über und Argumente für Paritätsgesetze in Bund und Ländern" wie Argumentationskarte.


Neue Frauenvertretung des DBSH: Erfolgreiches Auftakttreffen in Berlin

Stand 08. März 2019

Vergangene Woche hat das Auftaktreffen für eine neue Frauenvertretung des DBSH in Berlin stattgefunden. Diskutiert wurden vor allem mögliche Kernthemen und Gabriele Stark-Angermeier und Franziska Liegl haben die Rollen der Sprecherinnen kommissarisch übernommen. Sie vertreten den DBSH in dieser Funktion somit beim Deutschen Frauenrat sowie in der Gruppe „Frauen im dbb“.

SAVE THE DATE

Um die nächsten Schritte der neuen Frauenvertretung im Detail zu diskutieren und genau zu schauen in welche Richtung die Arbeit gehen soll, ist ein erstes Netzwerktreffen für alle interessierten Frauen des erweiterten Bundesvorstandes am 29. Juni 2019 in Berlin geplant. Genauere Informationen hierzu folgen noch.

Bei Fragen, Anregungen und Wünschen erreichen Sie Gabriele Stark-Angermeier und Franziska Liegl unter frauen@dbsh.de. Sie freuen sich bereits auf einen regen Austausch mit interessierten Frauen!


100 Jahre Frauenwahlrecht: Mehr Frauen in die Parlamente

Stand Januar 2019

Der Deutsche Frauenrat startet anläßlich des 100. Jahrestages zur Einführung des Frauenwahlrechts eine Kampagne für mehr Gleichberechtigung in der Politik. Mit dem Aufruf #mehrfrauenindieparlamente werden die demokratischen Parteien aufgefordert, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte in den Parlamenten vertreten sind – sowohl bei Listen- als auch bei Direktmandaten.

Über 200 Unterstützer_innen aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften und Medien haben den Aufruf bereits unterschrieben. Weitere Informationen zur Unterschriftenliste finden Sie unter #mehrfrauenindieparlamente


DBSH Frauen aktiv für Integration

Stand 31 Mai 2018

Am Treffen des Deutschen Frauenrats mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz, am 28. Mai, war auch der DBSH durch die 2. Bundesvorsitzende vertreten und unterstützte die zentralen Positionen zum Thema Flucht und Integration des Deutschen Frauenrats. Unter anderem ging es Forderungen zum Koalitionsvertrag bezüglich Gewaltschutz, Gesundheitsversorgung und -prävention, Bildung, berufliche Ausbildung und Arbeitsmarkt sowie soziale und politische Teilhabe mit Blick auf geflüchtete Frauen und Mädchen. Kritisiert wurden die neuen Regelung für den Familiennachzug und die sogenannten „Anker-Zentren“, Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen, für Geflüchtete.

Weitere Informationen zu dem Gespräch finden Sie hier.


2. Bundesvorsitzende vertritt die Interessen der Frauen

Veranstaltung „Frauen verdienen mehr“

Stand März 2015

Dr. Claudia Wiotte-Franz, die stellvertretende Landesvorsitzende des DBSH Saar und Mitglied im Vorstand der Frauen dbb Landesbund Saar, konnte die zweite Bundesvorsitzende Gabriele Stark-Angermeier als Mitwirkende einer Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen verdienen mehr“ im Saarland begrüßen.

Auf Einladung des Frauennetzwerkes  Saarlouis vertritt Gabriele Strak-Angermeier im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen verdienen mehr“ die Interessen der Mitarbeiterinnen in der Sozialen Arbeit im Saarland. (http://www.saarlouis.de/fileadmin/sls/medien/Frauen_verdienen_mehr__Podiumsdiskussion.pdf)

 Am Rande der Veranstaltung besuchten Gabriele Stark-Angermeier und Dr. Claudia Wiotte-Franz die Kinder- und Jugendfarm Saarlouis e.V. sowie das Museum Haus Ludwig. So konnte sich Gabriele Stark-Angermeier einen kurzen Eindruck über Soziales und Kultur in der Stadt Saarlouis verschaffen.


Hauptversammlung der dbb Bundesfrauenvertretung in Berlin

von Anette Plewka (Stand März 2013)

Die Hauptversammlung der dbb Bundesfrauenvertretung fand am 18.03. in Berlin statt. Die Frauenvertreterinnen der Landesbünde und Fachgewerkschaften tauschten sich einen Tag über die aktuellen Themen im dbb aus Frauensicht aus. Neben dem aktuellen Tarifabschluss wurden die anwesenden Frauen über den aktuellen Stand der Demografiestrategie der Bundesregierung informiert. Hier leiten Vertreterinnnen des Vorstandes verschiedene Arbeitsgruppen.

Wichtig noch für alle Frauen im DBSH: Die dbb Bundefrauenvertretung veranstaltet auch dieses Jahr wieder mehrere Frauenseminare in Zusammenarbeit mit der dbb Akademie, die für die Teilnehmerinnen kostenfrei sind. Wer hieran Interesse hat, kann sich gerne über die Email frauen(at)dbsh(dot)de an Anette Plewka wenden, die dann weitere Informationen geben kann.


10. Frauenpolitische Fachtagung zum Thema: „Was ist Frauen-Arbeit wert?“

von Anette Plewka (Stand März 2013)

Parallel zum Internationalen Tag der Sozialen Arbeit und anlässlich des Equal Pay Day, veranstaltete die dbb Bundesfrauenvertretung am 19.03. ihre 10. Frauenpolitische Fachtagung. In typischen Frauenberufen, wie Erziehungs- und Betreuungseinrichtungen herrschen Lohndifferenzen zwischen Männern und Frauen von bis zu 21%. Im öffentlichen Dienst herrschen Lohnunterschiede zwischen den beiden Geschlechtern von 8%. In ihrer Eröffnungsrede forderte die Vorsitzende der dbb Bundefrauenvertretung auf, Tempo zu machen „Helfen wir der Gleichstellung gemeinsam auf die Sprünge und machen wir die Entgeltgleichheit zur Chefsache, in der Finanz- und Steuerpolitik, in der Arbeits- und Sozialpolitik, in der Familienpolitik und in der Besoldung- und Tarifpolitik“. Im Folgenden fanden Impulsvorträge statt, die Perspektiven aufzeigten für eine gendergerechte Entlohnung, Was Frauenarbeit im Lebensverlauf bedeutet und welchen Wert die haushaltsnahen Dienstleistungen, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, wert sind. Eine Dokumentation der Veranstaltung wird in Kürze in einer Broschüre erfolgen.

An der Veranstaltung nahm neben Anette Plewka (Vertreterin des DBSH im Hauptausschuss der dbb Bundesfrauenvertretung und Landesvorsitzende des DBSH LV Saar) auch Dr. Claudia Wiotte-Franz (DBSH LV Saar und Mitglied der Landesfrauenvertretung des dbb saar) teil.

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