Besondere Lebenslagen

Hier finden Sie verschiedene Stellungnahmen des DBSH zum Thema "Besondere Lebenslagen" und Integration. Alle Texte stehen Ihnen zudem jeweils als Download zur Verfügung.

Verabschiedung des Armutsberichts von der Bundesregierung erneut verschoben.

Die erneuerte Verschiebung der Veröffentlichung des Armutsberichts der Bundesregierung  lässt eigentlich nur Schlimmes vermuten. Offensichtlich ist man hinter den Kulissen immer noch feste dabei, diesen Bericht so hinzubasteln, dass er in die „heile Welt“ der schwarz-gelben Regierungskoalition passt.  Da werden Passagen herausgenommen, hinzugefügt und Formulierungen geschönt.

Es passt nicht, wenn im Ursprungstext des Armutsberichts festgestellt wird, dass die unteren Löhne in den letzten 10 Jahren preisbereinigt gesunken, während die oberen Löhne gestiegen sind.  Dass die Bevölkerung  zunehmend die soziale Ungerechtigkeit in den Zusammenhang mit Einführung von Niedriglöhnen sieht, gefällt den Regierungsparteien überhaupt nicht.

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Forderung zum Armutsberichts von der Bundesregierung 252 kB Forderung zum Armutsberichts von der Bundesregierung

Der Ausschluss aus der Gesellschaft ist beschlossene Sache

DBSH fordert Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zugunsten gerechter Lebenschancen für alle Menschen.

(2011) Der Funktionsbereich Fach-, Sozial- und Gesellschaftspolitik zu den Sparbeschlüssen der Bundesregierung:

Es ist Halbzeit – noch zehn Jahre haben die europäischen Staaten Zeit, die Zahl der von Armut betroffenen Menschen um 20 Millionen auf dann noch immer 60 Millionen betroffene Menschen zu senken. Diese Verabredung wurde auf einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs im Jahr 2000 in Lissabon getroffen.

Doch ausgerechnet im „Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ erleben wir, wie die aktuelle Politik erneut dafür sorgen wird, dass die Zahl der von Armut betroffenen Menschen in Deutschland weiter steigen wird.

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Auschluss aus der Gesellschaft ist beschlossene Sache 281 kB Auschluss aus der Gesellschaft ist beschlossene Sache

Der DBSH zur Agenda 2010 der Bundesregierung:"Deutschland wird kälter..."

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) kritisiert die Vorschläge der
Bundesregierung zur Neuordnung der sozialen Sicherungssysteme: Sie sind nicht nur
Abschied von der hälftigen Kostenteilung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die
Sozialversicherungssysteme, sondern auch Abschied von einem am Sozialstaatsgebot
orientierten Gemeinwesen. Der DBSH befürchtet „amerikanische“ Verhältnisse, in denen
nicht mehr Integration, sondern die Ausgrenzung sozial benachteiligter Bevölkerungsteile im
Vordergrund steht.
Das Hartz-Konzept war mit dem Versprechen verbunden, das Schaffen und Erweitern von
Arbeitsplätzen zu erleichtern und die Arbeitsvermittlung zu optimieren. In der Praxis der
Sozialen Arbeit zeigt sich nunmehr eine ganz andere Realität.

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