Ausbildung zur ErzieherIn

Die Ausbildung zum bzw. zur ErzieherIn soll zur Übernahme von Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben in allen sozialpädagogischen Bereichen zu befähigen. Die Ausbildung dauert unter Einbeziehung der beruflichen Vorbildung in der Regel fünf Jahre, mindestens jedoch vier Jahre. Er enthält eine in der Regel eine dreijährige, mindestens jedoch zweijährige Ausbildung an einer Fachschule. Die berufliche Qualifikation kann durch Vermittlung der Fachhochreife ergänzt werden.

Eine entsprechende Fachschule findet sich meist im lokalen oder regionalen Umfeld. Eine bundesweites Ausbildungsstättenverzeichnis finden Sie auf dieser
Seite.
Zur Zeit erarbeiten wir ein ensprechendes Branchenbuch, das dann Fachbeiträge und eine Liste aller Fachschulen zum Ausdrucken enthalten wird.
 

Rahmenvereinbarung zur Ausbildung und Prüfung von Erziehern/ErzieherInnen
vom 28.1.2000

 

Branchenbuch grunständige Studienangebote Soziale Arbeit
- Soziale Arbeit
- Heilpädagogik
- Frühkindliche Bildung und Erziehung und ähnliche Studiengänge
- Sonstige Abschlusse mit Bedeutung für die Profession
- berufsbegleitende Ausbildungsgänge

Leitziel professioneller Sozialarbeit ist es, daß einzelne Menschen und Gruppen, insbesondere Benachteiligte, ihr Leben und Zusammenleben im Sinne des Grundgesetzes und der Menschenrechtskonvention zunehmend mehr selbstbestimmen und in solidarischen Beziehungen bewältigen. Ziel des professionellen Handelns ist die Vermeidung, Aufdeckung und Bewältigung sozialer Probleme.

Die Breite der Ausbildung entspricht der Breite des Tätigkeitsfelds. Soziale Arbeit, für das die Studiengänge der Sozialpädagogik/Sozialarbeit qualifizieren, ist sovowhl im Bereich der Beschäftigungsinstitutionen als auch der Tätigkeitsmerkmale und Adressatengruppen weit verbreitet. Es kann sich z.B. Handeln um:

  • Arbeit mit und für Individuen
  • Arbeit mit und für Kleingruppen
  • Arbeit mit und für bestimmte Zielgruppen
  • Arbeit mit und für bestimmte Nachbarschaften/Stadtteile
  • Arbeit in staatlichen und privaten Institutionen ohne Erwerbscharakter
  • Arbeit in Wirtschaftsunternehmen

Branchenbuch grundständige Studiengänge Soziale Arbeit
(enthält alle BA-Studiengänge im Bereich der Sozialen Arbeit, Heilpädagogik, frühkindliche Bildung und Erziehung, und Ähnliche, sowie entsprechende berufsbegleitende Studiengänge, sowie die Anschriften und Web-Adressen der Hochschulen und Studiengänge)

PDF-Dokument

 

Fachschulausbildung zur / zum staatl. anerk. Heilpädagogin/en

Neben den sonder- und heilpädagogischen Schwerpunkten in den Studiengängen der Sozialen Arbeit bieten einige Hochschulen auch gesonderte Studiengänge an. All diese Studiengänge finden Sie in unserem “Branchenbuch” (siehe oben)

Daneben gibt es zahlreichen Fachschulen für Heilpädagogik.
Heilpädagogik geht von einem ganzheitlichen Menschenbild aus und versucht, Betroffene ein sinnerfülltes Leben unter Inanspruchnahme entsprechender pädagogischer Ansätze und Methoden zu ermöglichen.
Das Arbeitsfeld der HeilpädagogInnen liegt in Frühförderstellen, Heimen, Sonderschulen, Berufsbildungswerken, Kliniken und Krankenhäusern, Altenheimen, Kinder- und Jugendpsychiatrien, Forschung und Lehre und in freien Praxen.
Das entsprechende Verzeichnis der Fachschulen wird von uns nicht weiter aktualisiert, da es hier jährlich eine Vielzahl von Änderungen gibt, die von uns nicht zu erfassen sind. Eine Sammlung von Anschriften findet sich mit dem unten genannten Linkhinweis.

Hinweise und Anschriften zur fachschulischen Ausbildung zur / zum staatl. anerkannten Heilpädagogin/en

externer Link

 

Verzeichnis Ergänzungs–/ Studiengänge Master oder Diplom II

Wirft Mensch einen Blick auf die Möglichkeit der Ergänzungsstudiengänge, so fällt schnell auf, das bereits jetzt zahlreiche Möglichkeiten bestehen, ein ”großes”, promotionsfähiges Diplom zu bekommen – und das in durchaus anerkannten und nachgefragten Bereichen (z.B. Kassel und Siegen). Allerdings beschränken sich diese Angebote meist auf die Gesamthochschulen. Schaut man sich dagegen die geplanten oder bereits auf dem Markt befindlichen ”Master-Studiengänge” überwiegt Althergebrachtes und Ungewohntes: An ”SupervisorInnen” und ”SozialmanagerInnen” wird es zukünftig wohl mehr Überschuß als Bedarf geben, und ob der ”kreative Schreiber” nun die Ergänzung ist, die die Soziale Arbeit noch braucht, mag dahingestellt sein. Aber es findet sich auch durchaus sinnvolles wie Sozialarbeit/Forschung, Gesundheitswissenschaft und Erwachsenenbildung. Insgesamt sind mittlerweile über 110 Studiengänge mit Master-Abschluss “auf dem Markt”..

Der DBSH hat 2006 diese Angebote recherchiert, zusammengestellt und mit nützlichen Hinweisen versehen. Ein kommentiertes Verzeichnis der Master-Studiengänge ist 2008 als Buch erschienen.
In 2012 werden wir wieder die Anschriften und Titel der Master-Studiengänge im Internet veröffentichen.

“Lohnen” Fort- und Weiterbildung?

Diese Frage lässt sich nicht einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Das Bemühen um Qualität in der Arbeit steht oft der mangelnden Bereitschaft der Arbeitgeber entgegen, für Fortbildung und Leistung zu zahlen.
Gleichwohl: Allerorten wird mit Recht von der Notwendigkeit des „lebenslangen“ Lernens gesprochen und entsprechend eingefordert.

Der an dieser Stelle einzusehende Vortrag will zur Diskussion anregen und Entscheidungshilfen geben.

 

Verweis auf Aufsatz “Lohnen Fort- und Weiterbildung” und direkt zum download hier:

 

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